Bereits vor Ewigkeiten erschienen, habe ich heute erst zu ihm gefunden. Alles braucht eben seine Zeit. Aber ich weiß jetzt schon, dass es dieses Album ist,welches mir zum Jahresbeginn Energie spenden wird für die letzten Prüfungen, für Beziehungskisten, Partynächte, Inspiration und vieles mehr in 2010. Kaufen und gut fühlen! Merci beaucoup für dieses Vögelchen.
Ich bin Solveig, 28 2/3, lebe in Berlin, will aber nach London. Ich liebe Kunst, das Internet, Pop, meine Freunde und die Liebe. Ja, ich glaube an Happy Endings. Die Unschuld ist mein privates Blog. Ja, genau privat. Ganz seriös ist es drüben beim Blog von Artconnect Berlin, wo ich auch der Bestimmer bin. <3
Donnerstag, 31. Dezember 2009
WOW Marbert Rocel!
Bereits vor Ewigkeiten erschienen, habe ich heute erst zu ihm gefunden. Alles braucht eben seine Zeit. Aber ich weiß jetzt schon, dass es dieses Album ist,welches mir zum Jahresbeginn Energie spenden wird für die letzten Prüfungen, für Beziehungskisten, Partynächte, Inspiration und vieles mehr in 2010. Kaufen und gut fühlen! Merci beaucoup für dieses Vögelchen.
Albert Camus - Der Fremde
"Als hätte dieser große Zorn mich von allem Übel gereinigt und mir alle Hoffnung genommen, wurde ich (...) zum erstem Mal empfänglich für die zarte Gleichgültigkeit der Welt. Als ich empfand wie ähnlich sie mir war, wie brüderlich, da fühlte ich, dass ich glücklich gewesen war und immer noch glücklich bin."Die Bestätigung dafür:
"Am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen"
Der Fremde bin ich.
Ich bin die Fremde.
Fremd in dieser dieseitigen Welt.
Die Anderen sind die Gesellschaft.
Sie fällen die Urteile.
Ich bin unschuldig schuldig.
Erst hoffnungslos fühle ich das Glück.
Erst indem mir alles egal wird, die Urteile der anderen gleichgültig werden, empfinde ich Gelassenheit.
Die zarte Gleichgültigkeit der Welt kennt keine Zeit.
Auch der Jahreswechsel interessiert sie nicht.
Entscheidend ist das Ende.
Doch die erreichte Gelassenheit funktioniert nur im Kopf.
Der Körper braucht das Gefühl.
Du brauchst den Exzess, um deinen Körper zu fühlen.
Denken versus Fühlen hat kein Ende.
Die beste Zusammenfassung zum Buch gibts hier. Ein Auszug.
„Das Verhalten der zentralen Handlungsfigur Meursault ist von provozierender Gleichgültigkeit gegenüber aller Welt geprägt, einer Gleichgültigkeit, welche die von einer desaströsen Kriegsniederlage gepeinigten Franzosen entspannen half. Die Handlung von "L'Etranger" ist von stoischer Gelassenheit geprägt und verbietet sich eine jede Aufgeregtheit. Ja! Jegliche Aufgeregtheit verbietet sich zwingend, widerspiegelt der Roman doch jene zärtliche Gleichgültigkeit einer materiell verdichteten Welt, die mit dem Menschen in ihr nichts zu schaffen hat. Gott ist tot? Ach, diese Frage ist unbedeutend. Für Meursault gibt es nur eine einzige Gewissheit, an die er sich hält: Die Existenz der Welt. Eine Welthaftigkeit ohne Sinn noch Zweck, welche in ihrer blanken Nacktheit einfach nur existiert. Inmitten ihrer lebt arm und einsam Meursault, so ziel- und zwecklos in all seinem Gebaren wie das Dasein, dessen Leere sein Geist atmet. Ein Held des Absurden, der für sich die metaphysische Zwecklosigkeit allen menschlichen Strebens erkannt hat und doch - darin begründet sich sein Heroismus - wider bessere Erkenntnis am Leben bleibt, gegen die nichtende Wirkkraft des allgegenwärtigen Nichts revoltiert. Sittenordnung, Bräuche, Leidenschaften und all die Symbole menschlicher Sinnbestimmungen, der ganze metaphysische Überbau, welcher seine Mitmenschen in geschäftiger Bewegung hält, sind für Meursault ohne Belang. Die sinnstrukturierte Wirklichkeit der Alltagswelt ist nichts als Schein und Trug, gesellschaftliche Konstruktion, um nicht begreifen zu müssen, was einfach nur ist - ohne jeden Sinngehalt einfach nur ist. In diesem Geflecht menschlicher Sinnkonstruktionen bewegt sich Meursault wie ein Fremder, der mangels innerer Anteilnahme gleichzeitig anwesend wie abwesend ist. All sein Tun und Unterlassen ist verwurzelt in tief empfundener Gleichgültigkeit gegenüber dem Diesseitigen, ohne dass es für ihn den Glauben an ein Jenseitiges geben würde. Und diese - gewiss amoralische - ästhetisierende Liebe zum sinnlich empfundenen Leben, zum Diesseits war es dann wohl auch, die Camus dazu bewog, in einer Welt ewigen Todes ein Bekenntnis zu diesem Leben abzugeben, wie es auch sein literarisches Geschöpf Meursault, angesichts seiner bevorstehenden Hinrichtung, gegenüber einem Priester als seine Lebensbeichte ablegt."
Dienstag, 29. Dezember 2009
Better, doing it íslenska!





So Ebbe muss sich ja so langsam bewerben und da ein Blog über I like Art ganz cool, aber I like Porno dann doch eine Messerspitze zu persönlich ist, hat sie sich ein neues Synonym zugelegt. Zusammen mit Castor&Pollux haben sich beide isländische Namen auf Facebook zugelegt, zusammengestückelt aus isländischen Schauspielern um nicht sofort über Google gefunden zu werden. Warum Island? Ja so eine behinderte Frage. Na wegen der Elfen, wegen 101 Reykjavík, wegen Björk, wegen Dieter Roth, wegen der Geysire, wegen Sigur Ros, wegen Mum und GusGus, weil sie so schönes Geld haben, weil Reykjavik wie Jena nur knapp über 100 000 Einwohner hat und deswegen Jeder Jeden kennt, wegen Hallgrímskirkja und weil "Eg elska thig" so lustig klingt. Achja und weil ich niemand von dort kenne und ich schon immer unbedingt mal dahin wollte, weil es mir so besonders geheimnisvoll erscheint! Schon lange ins Auge gefasst wird ein Besuch nun nicht mehr lange auf sich warten lassen. Im Sommer wird Reykjavik gestürmt, koste es was es wolle.
Remember Rom 2007 - Julian Schnabel



Julian Schnabel- Paintings 1978-2006 - Palazio Venezia, Rom. Hiermit grüße ich Herrn H., den ich extrem schätze und es wird dringend Zeit, dass er mit mir eine gute Ausstellung besucht, schon allein wegen Heidegger.
Kippenberger – Der Film.
Wie Kaspar König schon sagte, "ich war noch nie ein Fan von Kippenberger". Doch dieser Film hat meine Meinung über "Kippi" echt geändert. Was für ein arschcooler Typ.1972 bis 1976 studierte er ohne Abschluss an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Danach zog er nach Florenz um. 1977 machte er Bekanntschaft mit Werner Büttner, Albert und Markus Oehlen. 1978 folgte daher der Umzug nach Berlin. Gemeinsam mit Gisela Capitain, die hauptsächlich zur Carakterisierung Kippenbergers im Film beiträgt, gründete Kippenberger 1978 in Berlin „Kippenbergers Büro“, wo er Ausstellungen junger Künstler zeigte. Gleichzeitig wurde er Geschäftsführer der Veranstaltungshalle SO36, wo im Berlin der 80ern die Luft brannte. Der Film zeigt viele Originalszenen aus der Zeit. Kippe war allgegenwärtig in den Medien und würde warscheinlich auch heute twittern, wie ein Bekloppter um seine Sprüche an den Mann zu bringen.
1980 folgte der Umzug nach Paris. 1988 nahm er an der Biennale in Venedig teil. Kippenberger übernahm 1990 eine Gastprofessur an der Städelschule Frankfurt und gab ab 1992 Gastvorlesungen an der Yale University und an den Universitäten Nizza, Amsterdam und an der Gesamthochschule Kassel. 1996 erhielt er den Käthe-Kollwitz-Preis. 1997 nahm er an der Documenta X in Kassel und an der Ausstellung Skulptur.Projekte in Münster teil. 2003 war er posthum auf der 50. Biennale in Venedig zusammen mit Candida Höfer für den deutschen Pavillon vertreten.Kippe hat also schon zu lebtzeiten fast alles erreicht, was im Biz zum guten Ton eines Superstars gehört.Kippenbergers Werke sind den Neuen Wilden zuzuordnen. In der Tradition von Dada und Fluxus arbeitete er auf unglaublich vielseitige Weise an der Demontage des traditionellen Kunstbegriffs. Seine Mittel dazu waren unter anderem Provokationen und Spott, sowie ein schwarzer Humor und Witz, der seines Gleichen sucht und vielleicht beim jungen Schlingensief findet. 1986 zeigte das Hessische Landesmuseum Darmstadt mit "Miete - Strom - Gas" seine erste Einzelausstellung. Seitdem die Tate Modern am 8. Februar 2006 die erste umfassende Retrospektive von Martin Kippenbergers Werk in Großbritannien eröffnete, brach ein wahrer
Leider starb auch Martin viel zu früh im Alter von 47 an der Kombination aus Leberkrebs und Hepatitis. Das kennen wir leider schon irgendwoher. :(
eingetütet
Art
9 to 5 Days in Porn
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass jeder von uns Pornos schaut. Manche einmal im Monat, viele wöchentlich, andere sogar Täglich. Und nicht nur Männer ziehen sich diese Filmchen rein. Auch zunehmend mehr Frauen, stehen auf Pornos. Selbst die Unschuld in Person schließt sich da nicht aus. Hoffte man früher auf 'nen gängigen Spätfilm auf Kabel, ist das heute im Internet dank YouPorn, Pornhub und vieler anderer freizugänglichen Domains "kein Ding" mehr. Lust kann jederzeit nach Kategorien sortiert visuell befriedigt werden. Als ich gestern in der Videothek vor dem Dokuregal stand und die Wahl hatte, zwischen der "Reise der Pinguine" und "5 Days to Porn war der Gewinner schon klar, denn ich steh auf Pornos!Porträtiert werden hier zehn Menschen, die ihrem Job wie der Titel schon aussagt von 9 to 5 ausüben. Vollzeitpornodarsteller.
Die Gründe, warum diese Menschen im Business gelandet sind, sind vielseitig, lassen sich aber grundsätzlich auf drei Dinge festlegen. 1. Geld, 2. Ruhm, 3. Sexsucht. Alle Klischees werden in diesem Film bestätigt und vorallem anschaulich dargestellt. Die üblichen Fragen aufgeworfen, die man auch schon aus Spiegel TV kennt. 'Geil' wird man jedenfalls beim Schauen dieses Filmes nicht. Vielzuoft offenbaren sich Brüche, wirken die dargestellten Personen unsicher, auf die der Regisseur jedoch eher dezent verweist, um die Fassade des "american way of porno" brökeln lassen. Der Regisseur Jens Hoffmann wird hier in der Talkrunde ganz schön in die Ecke gedrängt, hat über 1,5 Jahre mit den "Porno-Menschen" zusammengelebt und das merkt man wirklich sehr.
Porno - die völlige Abspaltung von Körper und Seele.
Porno - die Realität der Illusion.
Porno - Teil der Popkultur.
Und wie krass ist eigentlich Sasha Grey, neue Hauptrolle im Steven Soderbergh Film The Girlfriend Experience?
Wirklich empfehlenswert und unbedingt dieses Video schauen! http://www.youtube.com/watch?v=XGi3xeJEWOc
eingetütet
Streifen
Auf halber Treppe
Der Film Halbe Treppe wurde mir als absoluter Fan des deutschen Films schon mehrmals wärmstens ans Herz gelegt. Zwei befreundete Ehepaare werden in ihrem tristen Alltag im Plattenbau in Frankfurt (Oder) gezeigt: Ellen und Uwe Kukowski, Katrin und Chris Düring. Die träumerische Ellen ist Verkäuferin in einer Parfümerie, Atze Uwe betreibt die Imbissbude „Halbe Treppe“. die bemitleidenswerte Katrin hat einen Job auf dem Zollhof an der Autobahn nahe der polnischen Grenze, der Machotyp Chris ist Radiomoderator.Der gleichförmige Ablauf des Alltags zweier Familien zerbricht, als Chris und Ellen sich ineinander verlieben. Die Affäre kommt ans Licht, als Katrin ihren Mann und ihre Freundin beim Sex in der Badewanne überrascht. Uwe, Chris, Ellen und Katrin wissen zunächst nicht, wie es weitergehen soll. Überraschenderweise setzen sie sich auf Wunsch von Atze Uwe, gespielt von Volker Prahl gemeinsam an einem Tisch und debattieren darüber. Katrin will die Scheidung, fühlt sich aber nach Aufkommen der Affäre immer mehr zu Chris hingezogen.
Chris beschließt dann doch, dass er seine Ehe retten möchte, während sich Ellen von Uwe trennt. Das Vögelchen scheint ausgeflogen für immer.
Dresen, auch bekannt aus "Sommer vorm Balkon", der einige Preise für diesen Film gewonnen hat, schafft es sich ins klischeebehaftete Sozialmileu Frankfurt Oders einzufühlen, zu suggerieren, dass die Gefühle der Hauptpersonen mehr als ernstzunehmen sind. Man fühlt vor allem mit dem verlasssenen Axel Prahl, der in seiner Rolle als Uwe extrem sympatisch ist. So ein Atze!
Ohne festes Drehbuch wurde der Film mit der Handkamera an Originalschauplätzen ohne Kunstlicht gedreht. Die Musik zum Film wurde ausschließlich von der Berliner Band 17 Hippies gemacht, die auch spielerisch in den Film einbezogen werden: vor der Imbissbude steht am ersten Tag ein Dudelsackspieler, an jedem Tag kommt ein neuer Musiker hinzu, bis schließlich alle 17 versammelt sind. Das Anwachsen des Orchesters und seine Musik unterstreichen die Handlung teils humoristisch, teils effektvoll dramatisierend.
Am Ende bleibt die ewige Frage nach der Liebe unbeantwortet. Kämpfen für das Alte, sich damit abfinden, oder ein Neubeginn, sich neu verlieben. Dresen beantwortet diese Frage mit viel Gefühl in einem "Anything goes" hervorragend. Unbedingt ansehen, auch weil das Vögelchen dann doch noch heimkehrt!!!
eingetütet
Streifen
Freitag, 25. Dezember 2009
Rudern im Zwiespalt für den Sportsgeist.
Ist das Ruder jetzt noch rum zu reißen oder ist eh schon alles zu spät?Bin ich Opfer oder Täter meiner Sozialisation?
Bin ich Opfer oder Täter meiner Individuation?
Sternzeichen oder der Stern im Zeichen?
Trifft mich Karma oder eher das Schicksal?
Antworten gibt es nicht. Nur Eventualitäten.
Ich jedenfalls möchte ich sein.
Ich jedenfalls möchte wir sein.
Ich jedenfalls will zu zweit sein.
Ich jedenfalls will allein sein.
Fehlende Sozialisation? – keine Spur.
Grund ist der Zwiespalt zwischen Subjekt und Objekt.
Er macht mich extrem an,
weil ich nie richtig mit ihm schlafen werde,
weil ich nie ganz mit ihm verschmelzen werde.
Er ist aus guten Grund nicht zu überwinden,
denn nur die Utopie ist sexy.
Der Höhepunkt, ein seltenes unbeschreibliches Ereignis der Erkenntnis von kurzer Dauer.
Salomonisch gschlussfolgert:
Ich hasse ihn, weil ich ihn liebe.
Ich hasse ihn, damit ich ihn liebe.
Ich hasse ihn, aber ich liebe ihn.
Letztendlich: ich hasse und liebe ihn.
Der Zweispalt gewinnt immer.
Als Antwort, Produkt, und Ausweg steht immer das definitive Jein.
Das Vielleicht, die Eventualität, das Geheimnis, die Ungewissheit -
der Mischmasch zu unbestimmten Verhältnissen erzeugt die Spannungen des Lebens.
Es einfach hinnehmen in Verwirrtheit.
Entschieden zu Unentschiedenheit und dem Leben damit.
Pragmatismus der Näherung.
Am Ende im Gelände.
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Heimweh!
Alles frei. Gibts nicht. Parkplätze en masse. Es ist anscheinend wirklich schon wieder Weihnachten. Alle Zugezogenen haben sich in ihre Heimat begeben. Erst heute ist es mir wirklich bewusst geworden. Ich hab das echt bis zuletzt nicht gecheckt, weil mir die Magisterarbeit immernoch in den Knochen steckt und alles nur so an mir vorbeizieht. Apropos Knochen, darüber ist ja sowas Fleisch. "Fleeeeesch", würde der Thüringer jetzte sagen. Und weil ich jetzt ein wenig Heimweh nach Mbum, Carlo, Annik, Lärzen, Michi, Heide, Caro und Dt64 habe, serviere ich euch mein kleines Ebbenherz heute abend medium durchgegart auf dem goldenen Tablett in Plätzchenausstechformat: Ihr Lieben, dort im fernen Osten, ich vermisse euch hier im leergefegten Berlin!
eingetütet
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Was wäre Weihnachten ohne ... 3 Haselnüsse für Aschenbrödel!
Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten!
eingetütet
About
Vor- und Nachteile.
Es geht Dir gut, es geht Dir schlecht.das Sein ohne Sinn gegen das "das Leben ist schön".
Schuld bist Du selbst!
Schuld sind die Anderen,
denn Schuld ist ein großes Wort für Dich.
Menschen, die Dich lieben,
sie halten es aus.
Sie halten Dich aus.
Sie stützen Dich, obwohl Du weiter fällst,
und Du fragst dich,
welchen Vorteil ziehen Sie wohl aus der Geschichte?
Dienstag, 22. Dezember 2009
Jon Kortajarena






Boah, dieser Typ ist sowas von verdammt sexy und schön, entspricht meinen äußerlichen Schönheitsideal zu 100%. Für soviel Sexappeal fehlen einem fast die Worte. Den und keinen anderen Spanier wünsch ich mir jetzt utopisch zu Weihnachten. Schon vor 'ner Weile hab ich sein Face in einer der H&M Kataloge entdeckt, sofort ausgeschnitten und mal schön übers Bett gehängt, zum täglichen Anschmachten. Ich bin mir außerdem 100% sicher, dass Jon außer unglaublich gutaussehend auch noch überaus intellektuell und intelligent ist. Jedenfalls hat er für seine göttliche äußerliche Hülle den GQ Man of the Year Preis abgestaubt. ;)Für alle, denen das hier nicht reicht, gibts auf seiner Homepage noch mehr Fotos zum Anbeten. Wahnsinnstyp. Und Hetero?! Und dann sagt der auch noch sowas: "I am a hopeless romantic. I believe in that grand love which can change your life in five days. Maybe it is just because I'm too young, but I really hope to believe the same at the end of my days". Er muss der Teufel in Engelsgestalt sein.
www.jon-k.net/
Sonntag, 20. Dezember 2009
Grau in Grau! Vielversprechend Julie Mehretu im Guggenheim.




Morgen gehts zu Julie Mehretu, „Grey Area“, ins Deutsche Deutsche Guggenheim. Mit der temporären Kunsthalle einer der wenigen Institutionen, die an einem Montag in Berlin besucht werden können.Die Ausstellung kann Unter den Linden 13/15, Berlin-Mitte, 28. vom Oktober 2009 – 6. Januar 2010 besucht werden.
Sofort habe ich einige Gedanken zu ihren Bildern, Vermutungen, die sich vielleicht morgen vor den Originalen bestätigen oder widerlegen. Man darf gespannt sein. Sexy Frau im Übrigen. Bitte mehr heiße Frauen im Kunstzirkus!
Omas sind einfach die coolsten!


Schon am Montag bekam ich überraschend Besuch von Oma. Außer drei Tonnen Plätzchen brachte sie auch noch zehn Tonnen Herzenswärme mit. Nach drei Stunden Stadtrundfahrt mit dem Silberpfeil und der aufgeregtesten Oma aller Zeiten und abchecken aller Sights verbrachten wir einen tollen Abend zu zweit. Oma erstmal Skype, Myspace und Facebook gezeigt, um dann mit Schwestern zu skypen. Ansonsten haben Omas einfach echt viel zu erzählen. Vom ersten Petticoat, den man sich in den Fünfzigern in Berlin gekauft hat bis hin zum Fluchtversuch aus der DDR. Das alles noch bevor es überhaupt die Mauer gab. Bewegtes Leben. Dienstag haben wir uns dann noch ganz entspannt den Treptower Park gegeben, bei der Gelegenheit ich gerne das monumentale Treptower Friedensdenkmal, das sowjetische Ehrenmal erwähnen. Es wurde 1949 von sowjetischen Truppen errichtet, um die Soldaten der roten Armee zu ehren. Jedes Mal, wenn ich dort bin, haut mich diese Monumentalität und die Achsialität einfach um. 52 Entwürfe waren eingenommen bis der Architekt Jakow S. Belopolski loslegte. Ein weiteres Stück fühlbare Geschichte in Berlin. Oma hats gefallen.Hast du auch so 'ne coole Oma? Meine ist jedenfalls die Beste.
eingetütet
About,
Architektur,
Berlin
M-M - Münze-Michelberger last Weekend.
"Hallo schöne Frau!" Dein Späti liebt dich!
Viva Polonia - Poznan, Gdansk, Sobot!
ON THE ROAD - Klischeedenken.
Schön auch, wenn man spontan nach Polen fährt. Weiß, dass unsere Freunde in der EU sind, aber nicht weiß, dass es den feinen "Schlotti" dort gibt. Überrascht von den vielen Wechselstuben, Kantor genannt, nach nicht vorhandenem Grenzübergang, mussten wir den "modern-looking-Euro" dann doch gegen traditionelle "Polenkohle" materialisieren.

Lebende Fische in polnischen Supermärkten.
Ohne Navi, Brieftaubenaction.
Schöne Tradition. Ganz Polen in Weihnachtsmannverkleidung auf Zweirädern unterwegs.
Der Ferrari des Polen.
Nebenbei geschmökert in Viva Polonia. Ein Deutscher verliebt sich in Polen.
Was Polen so essen. Ich hab keine Ahnung was das ist.
Überall am Start - die Biedronka. Das Aldi, Netto, Lidl des Polen.
Polen stehen auf Glitzer, das ist mal fakt.
Als Simone mir irgendwann von polnischen Torten vorschwärmte, hab ich das nicht wirklich für voll genommen. Für einen Kohlendydratejunkie wie mich das pure Sodom und Gomorrha und diese Sünde musste umgehend begangen werden. So verdammt lecker.
POZNAN
Ich möchte bitte mal wissen, was das für 'n Laden ist, der mit diesem Boy wirbt!?
Der neuzeitliche Marktplatz von Poznan. Renaissance und Barockfassaden vom Feinsten. Alles chic gemacht für den Westen.
Das Einkaufscenter in Posznan, welches viele internationale Architekturpreise gewann, besteht aus einer alten und euen Brauerei. Bemerkenswert der stilvolle Weihnachtsschmuck. (Ja, sowas git es anscheinend wirklich!)
Das Märchenrathaus von Poznan. Surreal.
Posen-City. 14 Uhr.
Bernstein, soweit das Auge reicht. Auch ich besitze jetzt ein Bernsteinherz, welches ich stolz nahe an meinem Halz trage.
Die Barockkirche in Posen. Sehenswert.
Umzugserinnerung.
Im Polnischen Supermarkt gibts lebende Fische.
DANZIG
Danzig-Stadtmitte.
Die Tucher von Danzig - Patrizierfamilie Ferber.
Nicht hinauslehnen.
Der Pole in Danzig kombiniert mittelalterliche Mühle mit Neonfarbenem Honda Civic.
Selbstgemachte Bonbons aus der Danziger Innenstadt.
Grüße aus Polen an Send More Cats!
Polnische Weihnachtsbäume sind einfach die Größten.
Entdeckert.
Danziger Innenstadt.
SOBOT
Die Stimmung am Meer war unglaublich. Saukalt, hell und diesig zugleich. Genau deshalb so besonders.
Eingepackt in drei Hosen und fünf Pullovern gings dann noch kurz nach Sobot ans Meer. Einmalige Stimmung.
Ebbe musste sich wahnsinnig warm einpacken, vier fette Wollpullis und die alte Ossi.Fellmütze von Vatern halfen gegen den Wind und die Kälte an der rauhen Ostsee.

Jeder kent es. Jeder fühlt es. jeder vermisst es. Jeder brauch es in zeitlichen Abständen. Das Gefühl von Meer. Meer davon.
Der wohl ästhetischste Tod einer Ente.
Zwei Vögel wie wir.

Einstudiert.
Nicht ganz perfekt.
Ebbe tanzte Polka auf den Brettern, die das Meer bedeuten.
Meer davon.
Unsere Spuren im Sand.
Vögelz.
POZNAN
Im Polnischen Supermarkt gibts lebende Fische.
DANZIG
Entdeckert.
Danziger Innenstadt.SOBOT
Die Stimmung am Meer war unglaublich. Saukalt, hell und diesig zugleich. Genau deshalb so besonders.
Eingepackt in drei Hosen und fünf Pullovern gings dann noch kurz nach Sobot ans Meer. Einmalige Stimmung.
Ebbe musste sich wahnsinnig warm einpacken, vier fette Wollpullis und die alte Ossi.Fellmütze von Vatern halfen gegen den Wind und die Kälte an der rauhen Ostsee.
Zwei Vögel wie wir.
Einstudiert.
eingetütet
Trip
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