Wie war das nochmal mit dem Verlieben? Es scheint mir, als hätte ich es verlernt. Und ich habe den Eindruck, als wird es immer schwieriger sich selbst loszulassen, um sich komplett fallenzulassen.Dabei war ich die Person, die diese Prozedur zeitweise zu ihrem Lebensinhalt gemacht hat. Das Verlieben habe ich beherrscht, als hätte ich es an einer Eliteuniversität mit Auszeichnung studiert. Da machte mir niemand etwas vor. Freudentaumel und Euphorie, Heiraten, Babyies kriegen, rosarote Brille - diese Gefühle in der ersten Woche waren Pflicht und haben mich zeitweise am Leben gehalten, wie eine Droge beefreite mich das Verliebtsein aus den ständigen Depressionen. Männer habe ich dazu nur benutzt. Bewusst und unbewusst. Das ist das schlimme. Dass ich mir eigentlich immer selbst etwas vorgemacht habe, wußte ich irgendwo in meinem kleinen Gehirn, aber es zu ignorieren, um sich ganz dem Gefühl hinzugeben, in der Hoffnung, dass es diesmal vielleicht echt und beständig ist....das ist es doch! Ich war niemals in sie verliebt, sondern es war einmal mehr die Möglichkeit mich selbst zu lieben - durch sie.
Von Freunden nur noch belächelt in diesen sich ständig wiederholenden Liebeleien, bin ich jetzt lieblos. Ohne einen Menschen mit dem ich Geist und vorallem Körper teile. Zum ersten Mal in meinem Leben ist da niemand, zu dem ich mich in irgendeiner Weise hingezogen und/oder verpflichtet fühle. Ein Gefühl von absoluter Freiheit. Und es geht mir erstaunlicherweise unglaublich gut damit. Vielleicht auch so gut, wie nie zuvor. Habe ich mich seit Jahren unterbewusst nach dieser Einsamkeit gesehnt, so ist sie jetzt da. Ich bin angekommen im Ich-sein. Ich versuche es täglich zu genießen, mir zu sagen, dass ich mir genau diesen Zustand in jeder fucking Beziehung unterbewusst herbeigesehnt habe, ein Ende immer genau aus diesem Grunde provoziert habe - und doch stelle ich immer wieder fest, es fehlt etwas, wenn ich abends allein zu Bett gehe und mich nach einem warmen Körper sehne, Haare, durch die ich wuscheln kann, ein Atem, an dem ich mich anpassen kann. (Übrigens eine Aufgabe bei der ich schon oft gescheitert bin und stundenlang nicht einschlafen konnte. Manche Menschen atmen einfach zu anders.) Und so kommt es das eben, dass sich das Ich wieder nach einem WIR sehnt. Wo auch immer du bist. Wir werden UNS finden. Für ein vielleicht letztes großes Verliebtsein.
Von Freunden nur noch belächelt in diesen sich ständig wiederholenden Liebeleien, bin ich jetzt lieblos. Ohne einen Menschen mit dem ich Geist und vorallem Körper teile. Zum ersten Mal in meinem Leben ist da niemand, zu dem ich mich in irgendeiner Weise hingezogen und/oder verpflichtet fühle. Ein Gefühl von absoluter Freiheit. Und es geht mir erstaunlicherweise unglaublich gut damit. Vielleicht auch so gut, wie nie zuvor. Habe ich mich seit Jahren unterbewusst nach dieser Einsamkeit gesehnt, so ist sie jetzt da. Ich bin angekommen im Ich-sein. Ich versuche es täglich zu genießen, mir zu sagen, dass ich mir genau diesen Zustand in jeder fucking Beziehung unterbewusst herbeigesehnt habe, ein Ende immer genau aus diesem Grunde provoziert habe - und doch stelle ich immer wieder fest, es fehlt etwas, wenn ich abends allein zu Bett gehe und mich nach einem warmen Körper sehne, Haare, durch die ich wuscheln kann, ein Atem, an dem ich mich anpassen kann. (Übrigens eine Aufgabe bei der ich schon oft gescheitert bin und stundenlang nicht einschlafen konnte. Manche Menschen atmen einfach zu anders.) Und so kommt es das eben, dass sich das Ich wieder nach einem WIR sehnt. Wo auch immer du bist. Wir werden UNS finden. Für ein vielleicht letztes großes Verliebtsein.
Sehr schön! Nur, warum sollte das nächste das letzte Mal sein?
AntwortenLöschenna, weil es dann vielleicht echt ist und für immer hält.
AntwortenLöschendie utopie ist mein bester freund.
wie sagte ich bereits, zu einem beitrag eines anderen bloggers mit ähnlicher thematik: ich erinner dich dran.
AntwortenLöschendit war carlo. ne? :D
AntwortenLöschenscheiße wir sind uns verdammt ähnlich.