Sonntag, 16. Mai 2010

Walton Ford im Hamburger Bahnhof

Gestern schleppten sich Matze und ich endlich mal wieder in den Hamburger Bahnhof, um die massiv beworbene Ausstellung von Walton Ford "Bestiarium" zu besuchen und zu begutachten. Wie gewohnt fand die Sonderausstellung in den oberen Räumen des rechten Gebäudeflügels ab. Da ich schon mehrere schlechte Rezensionen der Ausstellungen kannte, hatte ich mir eigentlich zum Ziel gesetzt, diese zu widerlegen, aber leider ist es mir nicht gelungen. Die Ausstellung war langweilig. Wirklich langweilig. Einzig aufwühlend und erschreckend zugleich war die Tatsache wieviele Eltern ihre kleinen Kids in diese extrem brutale Ausstellung führen, nur weil Tiere abgebildet werden. Das diese immer angekettet sind, sich ermorden, oder gegenseitig vergewaltigen scheinen die Eltern auszublenden. MAAAAAN, geht mit euren Kids in den Zoo, aber doch nicht in diese Ausstellung!
Nunja, entschädigt für diese Farce hat mich wiedermal das Tryptichon von Cy Twombly aus der ständigen Sammlung. Da ich zur Zeit überall kostenlos reindarf, werde ich es mir demnächst nochmal genauer ansehen und ein paar Worte darüber verlieren. Soviel sei jetzt schonmal versprochen.Außerdem hab ich gestaunt, über die wirklich gut gemachten Gemälde von Daniel Richter, obwohl ich diesen generell eigentlich weniger mag.

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