Ich bin Solveig, 28 2/3, lebe in Berlin, will aber nach London. Ich liebe Kunst, das Internet, Pop, meine Freunde und die Liebe. Ja, ich glaube an Happy Endings. Die Unschuld ist mein privates Blog. Ja, genau privat. Ganz seriös ist es drüben beim Blog von Artconnect Berlin, wo ich auch der Bestimmer bin. <3

Donnerstag, 25. März 2010

Das "to do" eines jeden Literaturwissenschaftlers

Ältere deutsche Literatur
1) Zaubersprüche und Segen
2) „Hildebrandslied“
3) Otfrid von Weißenburg: Evangelienbuch (Auswahl)
4) „Annolied“ oder „Die Ältere Judith. Die drei Jünglinge im Feuerofen“ oder Heinrich von
Melk: „Von des todes gehugde“
5) Rolandslied des Pfaffen Konrad
6) „König Rother“ oder „Herzog Ernst“
7) Heinrich von Veldeke: Eneasroman
8) Hartmann von Aue: „Erec“ oder „Iwein“ und „Der arme Heinrich“ oder „Gregorius“
9) Wolfram von Eschenbach: „Parzival“
10) Gottfried von Straßburg: „Tristan“
11) „Nibelungenlied“
12) Heinrich von Morungen oder Reinmar oder Hartmann von Aue, Lyrik in Auswahl13) Walther von der Vogelweide: Lieder und Sangsprüche in Auswahl
14) Neidhart, Auswahl
15) Stricker, Mären und Bispeln in Auswahl
16) Konrad von Würzburg, zwei Erzählungen nach Wahl
17) Wernher der Gartenaere: „Helmbrecht“
18) Johannes von Tepl: „Der Ackermann aus Böhmen“
19) Oswald von Wolkenstein, Lieder in Auswahl
20) Sebastian Brant: „Das Narrenschiff“

Neuere deutsche Literatur
Reformation und Barock
21) „Fortunatus“
22) Luther: „Sendbrief vom Dolmetschen“
23) Wickram: „Das Rollwagenbüchlein“
24) Opitz: Gedichte (mindestens: Trostgedichte in Widerwertigkeit Deß Kriegs, Francisci
Petrarchae)
25) Hofmannswaldau: Galante Gedichte (Auswahl)
26) Fleming: Geistliche Lieder
27) Gryphius: Sonette (mindestens: Es ist alles eitel, Menschliches Elende, Thränen des
Vaterlandes, An sich selbst; Proben aus: Sonn- und Feiertagssonette; Ode: Vanitas!
Vanitatum Vanitas!)
28) Lohenstein: „Cleopatra“
29) Grimmelshausen: „Simplicissimus“

Aufklärung und Romantik
30) Geßner: „Idyllen“
31) Lessing: „Minna von Barnhelm“
32) „Emilia Galotti“
33) „Nathan der Weise“
34) Klopstock: Oden (An Fanny, An Gott, Zürchersee, Landleben, Frühlingsfeier)
35) Lenz: „Der Hofmeister“
36) Goethe: Gedichte (mindestens: Willkommen und Abschied, Prometheus, Wandrers
Nachtlied I und II , Grenzen der Menschheit, Erlkönig, Der Zauberlehrling, An den
Mond, Urworte – Orphisch, Selige Sehnsucht, Hochbild, Marienbader Elegie)37) „Iphigenie“
38) „Faust I und II“
39) „Die Leiden des jungen Werther“
40) „Wilhelm Meisters Lehrjahre“
41) Wieland: „Agathon“
42) Moritz: „Anton Reiser“
43) Schiller: „Die Räuber“
44) „Wallenstein“
45) „Briefe über die ästhetische Erziehung“
46) Novalis: „Heinrich von Ofterdingen“
47) „Hymnen an die Nacht“
48) Hölderlin: Gedichte (mindestens: An den Aether, An die Parzen, Brod und Wein, Der
Rhein, Friedensfeier, Patmos, Hälfte des Lebens, Wie wenn am Feiertage...)
49) „Hyperion“
50) Jean Paul: „Flegeljahre“
51) Kleist: Erzählungen (mindestens: Michael Kohlhaas, Das Erdbeben in Chili, Die
Marquise von O....)
52) „Der zerbrochene Krug“
53) „Penthesilea“
54) Tieck: „Phantasus“ (mindestens: Der blonde Eckbert, Der Runenberg, Der gestiefelte
Kater)
55) E.T.A. Hoffmann: Erzählungen (mindestens: Der Sandmann, Der goldene Topf)
56) Eichendorff: Gedichte (mindestens: Lied (Das zerbrochene Ringlein), Waldgespräch,
Wehmut, Der Einsiedler, Mondnacht, Der Abend, Zwielicht, Der frohe Wandersmann, In
der Fremde, Wünschelrute)
57) „Aus dem Leben eines Taugenichts“

Vormärz und Realismus

58) Büchner: „Lenz“
59) „Woyzeck“
60) Heine: Gedichte (mindestens: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten; Seegespenst; Der
Tannhäuser. Eine Legende (Geschrieben 1836); Nachtgedanken; Enfant perdu;
Disputation; Die schlesischen Weber; Das Sklavenschiff; Zum Lazarus; Morphine)
61) Reisebilder (mindestens: Harzreise)4
62) Mörike: Gedichte (mindestens: „Peregrina“- Zyklus, Er ists, Der Feuerreiter, Auf eine
Lampe, Auf einer Wanderung, Im Weinberg, Auf eine Christblume)
63) Grillparzer: „Die Jüdin von Toledo“
64) Hebbel: „Maria Magdalena“
65) Droste-Hülshoff: „Die Judenbuche“
66) Gotthelf: „Uli, der Knecht“
67) Keller: „Die Leute von Seldwyla“
68) „Der grüne Heinrich“
69) Stifter: „Bunte Steine“
70) Storm: „Der Schimmelreiter“
71) Raabe: „Stopfkuchen“
72) Fontane: „Effi Briest“
73) „Der Stechlin“

Klassische Moderne
74) Nietzsche: „Also sprach Zarathustra“
75) Hauptmann: „Die Weber“
76) George: Gedichte (mindestens aus: Algabal (Mein garten bedarf nicht luft..., Wenn um
der zinnen...); aus: Das Jahr der Seele (Komm in den totgesagten park..., Die blume die
ich mir am fenster...); aus: Der siebente Ring (Die tote Stadt, Ursprünge, Lieder II: Im
windes-weben); aus: Der Stern des Bundes ( Durch die gärten lispeln zitternd); aus: Das
neue Reich (Goethes lezte Nacht in Italien, Das Wort)
77) Wedekind: Lulu-Dramen (Der Erdgeist, Die Büchse der Pandora)
78) Trakl: Gedichte (mindestens: Im Winter, De profundis, Trübsinn, Verfall, Ein
Winterabend, Afra, Grodek, In einem alten Garten, Winterdämmerung, Das Grauen)
79) G. Heym: Gedichte (mindestens: Der Krieg, Der Gott der Stadt, Die Vorstadt, Die
Selbstmörder)
80) Rilke: Gedichte (mindestens: Herbsttag, Der Panther, Römische Fontäne, Archaïscher
Torso Apollos, Duineser Elegien, Die Sonette an Orpheus
81) „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“
82) R. Walser: „Jakob von Gunten“
83) Kafka: Erzählungen (mindestens: Das Urteil, Die Verwandlung, In der Strafkolonie, Ein
Landarzt, Ein Hungerkünstler)
84) „Der Proceß“85) Schnitzler: „Leutnant Gustl“
86) „Reigen“
87) H. Mann: „Der Untertan“
88) Hofmannsthal: „Ein Brief“ (= „Chandos“-Brief)
89) Döblin: „Berlin Alexanderplatz“
90) Th. Mann: Erzählungen (mindestens: Tonio Kröger, Der Tod in Venedig, Mario und der
Zauberer)
91) „Der Zauberberg“
92) Musil: „Der Mann ohne Eigenschaften“
93) Lasker-Schüler: Gedichte (mindestens: Weltende, Ein alter Tibetteppich, Hinter Bäumen
berg ich mich, Gebet, Mein blaues Klavier)
94) Benn: Gedichte (mindestens: Kleine Aster, Mann und Frau gehn durch die Krebsbaracke,
Leben – niederer Wahn, Einsamer nie –, Stilleben, Destille, Was schlimm ist, Verlorenes
Ich, Nur zwei Dinge, Kann keine Trauer sein)
95) Canetti: „Die Blendung“
96) Brecht: Gedichte (mindestens: Erinnerung an die Marie A., An die Nachgeborenen,
Fragen eines lesenden Arbeiters, Buckower Elegien)
97) „Die Dreigroschenoper“
98) „Mutter Courage“

Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur

99) A. Schmidt: „Brand’s Haide“
100) Koeppen: „Tauben im Gras“
101) Huchel: Gedichte (mindestens: Dezember, Hinter den weißen Netzen des Mittags,
Abschied von den Hirten, Der Garten des Theophrast, Die Katze, Der Ketzer aus Padua,
Winterpsalm)
102) Celan: Gedichte (mindestens: Todesfuge, Sprich auch du, Die Winzer, Sprachgitter,
Entwurf einer Landschaft, Engführung, Psalm, Tübingen – Jänner, Weggebeizt, Deine
Augen im Arm)
103) Bachmann: Gedichte (mindestens: Böhmen liegt am Meer, Anrufung des großen Bären,
Die große Fracht, Die gestundete Zeit, Nebelland, Toter Hafen)
104) Grass: „Die Blechtrommel“
105) Hochhuth: „Der Stellvertreter“
106) Weiss: „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die
Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“
107) Bobrowski: „Levins Mühle“
108) Eich: Gedichte (mindestens: Inventur, Latrine, Wo ich wohne, Wacht auf, denn eure
Träume sind schlecht!; aus: Maulwürfe (Präambel, Windschiefe Geraden); aus: Ein
Tibeter in meinem Büro (Baumwolle, Ländliche Entwicklung, Alpinismus, Botanische
Exkursion)
109) Frisch: „Stiller“
110) Dürrenmatt: „Die Physiker“
111) C. Wolf: „Nachdenken über Christa T.“
112) Johnson: „Jahrestage“
113) Handke: „Die Wiederholung“
114) Strauß: „Trilogie des Wiedersehens“
115) Jandl: Gedichte (mindestens: schtzngrmm, wien – heldenplatz, der wahre vogel, ottos
mops, lichtung, das schöne bild, der schirm, calypso)
116) H. Müller: „Die Hamletmaschine“
117) Bernhard: „Auslöschung. Ein Zerfall“
118) „Heldenplatz“
119) Jelinek: „Lust“
120) Durs Grünbein: „Grauzone morgens“

Ergänzung

Minimalkanon fremdsprachiger Literatur
Die folgenden 25 Texte sind im Hinblick auf ihre Bedeutung für die deutsche
Literaturgeschichte ausgewählt worden. Ihre Kenntnis ermöglicht durchweg ein
gründlicheres und umfassenderes Verständnis der deutschen Literatur.
1) aus der Bibel: Das erste Buch Mose (Genesis), Das Buch Hiob, Das Hohelied Salomos,
Der Psalter, Evangelium nach Johannes
2) Homer: „Odyssee“
3) Sophokles: „König Ödipus“
4) Boccaccio: Auszüge aus „Das Dekameron“
5) Petrarca: Auszüge aus „Canzoniere“
6) Shakespeare: „Romeo und Julia“
7) „Hamlet“
8) „König Lear“
9) Cervantes: „Don Quijote“
10) Defoe: „Robinson Crusoe“
11) Rousseau: „Erster Diskurs“ (Abhandlung über die Frage: Hat der Wiederaufstieg der
Wissenschaften und Künste zur Läuterung der Sitten beigetragen?)
12) „Bekenntnisse“
13) Sterne: „Tristram Shandy“
14) E.A. Poe: Erzählungen
15) Baudelaire: Auszüge aus „Die Blumen des Bösen“
16) Flaubert: „Madame Bovary“
17) Gontscharow: „Oblomow“
18) Tolstoj: „Anna Karenina“
19) Dostojewski: „Schuld und Sühne“
20) Joyce: „Ulysses“
21) Woolf: „Mrs. Dalloway“
22) Faulkner: „Schall und Wahn“
23) Borges: „Fiktionen“
24) Nabokov: „Lolita“
25) Calvino: „Wenn ein Reisender in einer Winternacht“

Da ich selbst immer mal wieder in dieser Liste stöbere, dachte ich, sie könnte auch dem ein oder anderen bei der Auswahl eines neuen Klassikers zur Abendlektüre behilflich sein.

Burn-in-Burn-out.

Deutschlands jüngste Professorin hatte es. Hört auf die Signale eures Körpers.

Ironie ist mein zweiter Vorname, gleich nach Viginie.

An old man turned ninety-eight
He won the lottery and died the next day
It's a black fly in your Chardonnay
It's a death row pardon two minutes too late
And isn't it ironic... don't you think

It's like rain on your wedding day
It's a free ride when you've already paid
It's the good advice that you just didn't take
Who would've thought... it figures

Mr. Play It Safe was afraid to fly
He packed his suitcase and kissed his kids goodbye
He waited his whole damn life to take that flight
And as the plane crashed down he thought
"Well isn't this nice..."
And isn't it ironic... don't you think

It's like rain on your wedding day
It's a free ride when you've already paid
It's the good advice that you just didn't take
Who would've thought... it figures

Well life has a funny way of sneaking up on you
When you think everything's okay and everything's going right
And life has a funny way of helping you out when
You think everything's gone wrong and everything blows up
In your face

A traffic jam when you're already late
A no-smoking sign on your cigarette break
It's like ten thousand spoons when all you need is a knife
It's meeting the man of my dreams
And then meeting his beautiful wife
And isn't it ironic...don't you think
A little too ironic...and, yeah, I really do think...

It's like rain on your wedding day
It's a free ride when you've already paid
It's the good advice that you just didn't take
Who would've thought... it figures

Life has a funny way of sneaking up on you
Life has a funny, funny way of helping you out
Helping you out

Pechpilze


Sonntag, 21. März 2010

http://cuteoverload.files.wordpress.com/2010/03/tumblr_kzghx9jiwh1qz72j6o1_500.gif?w=500&h=348

Freitag, 19. März 2010

Pechsträhnen


Relationship

Es gibt wenige Frauen, die ich so sehr bewundere, wie diese beiden. Beide Bilder sind Cover von meinen liebsten Katalogen. Gerade eben sind mir die Ähnlichkeiten aufgefallen. Sie sind schon sowas wie meine geistigen Vorbilder, wenn es sowas heute noch gibt.

Montag, 15. März 2010

Freitag, 12. März 2010

Der Gang zum Amt.

Der Gang zum Arbeitsamt ist schon seltsam. Unglaublich viele Menschen und ich würde lügen, wenn ich den Gestank nach Alkohol und Kippen nicht gerochen hätte.
Nun mein Antrag war komplett. (Ja, ich habs hinbekommen und massiv Lob bekommen) In zwei Wochen sollte alles geritzt sein. Dass es so einfach ist, hätte ich nicht gedacht.
Jetzt noch schnell den Mac zum Onkel Doktor bringen und alle TO-DOs sind abgehakt. :) YEAH, geiles Gefühl.

Donnerstag, 11. März 2010

Ohrwürmer im März


Dancing with ...

Im Supermarkt tanzen kann ja jeder. Ich tanzte heute drei Stunden durch die Gemäldegalerie in Berlin.
Als wöchentliches Ritual durchaus vorstellbar. Kost nix und ich kann bestens runterkommen, bin ganz mit mir allein und doch in bester Gesellschaft, den alten Meistern sei Dank. I LIKE! :)

Mittwoch, 10. März 2010


Es quält mich jeden Tag, dass ich DICH nicht vergessen kann.
Ich versuche es.
Immer wieder.
Doch es gelingt mir nicht.

Das hat immer funktioniert!
Was soll das jetzt?
Es nervt mich.
Ich hab keine Lust mehr darauf.
Ich will doch nur allein und einsam sein, doch da bist DU.
Du blockierst mich.
Tag und Nacht.
Hau endlich ab!

Verdammt.
Wie lange dauert das noch mit dem ERWACHSEN WERDEN?

Allein glücklich! Glücklich allein?

Irgendwie ist es albern, immer wieder die gleichen Fragen zu stellen und doch keine Antwort zu bekommen.
Es gibt Menschen, die sind einfach nicht dafür gemacht allein zu sein.
Ich gehöre scheinbar auch dazu.
Ich fühle mich leer ohne ein Gegenüber, die fehlende Leidenschaft. Egal, was ich tue, womit ich mich beschäftige diese Leere bleibt.
Diese Leere nur mit sich selbst zu füllen ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Obwohl man denkt man befasst sich mit sich selbst, rennt man doch immer wieder vor sich weg. Vor der Herausforderung sich selbst mit jemandem zu teilen. Selbstfindung ist einfach der krasseste Egotrip und endet nicht selten in Workoholism oder social Burnout.
Das ist jedenfalls das, was sich auch um mich herum so abspielt, völlig unabhängig von mir.
Liebe ist komisch. Ich sags immer wieder. Und wenn mans mal geschafft hat, sich selbst im anderen zu überwinden, wenn man weiß, wie sich's anfühlt, ja dann ist einem das Glück nicht vergönnt. Das checkt doch niemand so richtig, wie das eigentlich funktionieren soll.

Montag, 8. März 2010

Samstag, 6. März 2010


Charlie Winston. Geiler Typ.



Balance

Balance ist ein deutscher Puppentrickfilm von Christoph und Wolfgang Lauenstein aus dem Jahr 1989. Er gewann im Jahr 1990 den Academy Award (Oscar) als Bester animierter Kurzfilm. Der Film zeigt eine Gruppe von menschenähnlichen Gestalten, anscheinend schlanke, hochgewachsene, hagere Männer ohne Kopfhaare, die sich auf einer frei schwebenden quadratischen Plattform befinden. Bei Bewegungen müssen sie darauf achten, im Gleichgewicht zu bleiben, da die Platte sich sonst neigt und sie herunterstürzen. Die Gestalten schieben dann teleskopartige Stäbe aus und angeln mit diesen von der Plattform. Eine von ihnen zieht kurz darauf eine Kiste an Land, auf die Platte zu holen. An der Seite dieser befindet sich ein drehbarer Hebel, nach dessen Betätigung er sich zurückwindet, begleitet von leiser aus der Truhe tönender, aber nur unmittelbar neben ihr hörbarer Musik. Das Problem nun ist, dass die Truhe sich nicht ganz in der Mitte befindet und ihr Gewicht deswegen durch die Gestalten mit ihrer Position ausgeglichen werden muss, da andernfalls die Platte kippen und alle hinunterfallen würden. Die Kiste rutscht sehr leicht auf der Platte umher, ist aber andererseits anscheinend sehr schwer. In der Folge wechselt die Platte zwischen mehreren der Gestalten, bis sich schließlich drei in einer Reihe aufstellen, mit ihrem Fänger zuvorderst, welcher die Arme verschränkt hält. Er geht dann vorsichtig auf die Platte zu, während die dort befindliche Gestalt anscheinend vorsichtshalber zurückweicht, um das Gewicht auszugleichen. als sie aneinander vorbei sind, packt die zurückweichende aber die Nr. 75 am Rockzipfel und zieht, jene dreht sich um und erteilt der ziehenden eine Ohrfeige. Danach gibt es ein Durcheinander, im Zuge dessen eine der Gestalten auf der Kiste zu sitzen kommt. Während alle anderen aus verschiedenen Gründen nach und nach hinunterfallen, wobei eine von der zu ihr rutschenden Kiste hinuntergestoßen wird. Eine andere kann sich noch mit den Fingern am Rande der Plattform festhalten. Nachdem aber alle anderen hinuntergefallen sind, muss die auf der Kiste befindliche Gestalt von dieser aufstehen und sich zum anderen Ende der Plattform begeben, was sie eilend tut, um das Gewicht auszugleichen. Dort trifft sie auf jene hängende Gestalt, welche sich gerade wieder hochzieht -- und stößt sie mit ihren Füßen ab, so dass diese hinunter fällt. Der Film endet zeigend, dass sich die Platte mit der Gestalt am einen und der Musik spielenden Kiste am gegenüberliegenden Rand nun im Gleichgewicht befindet, wobei die Gestalt nun wegen der Notwendigkeit, dass Gleichgewicht zu halten, an ihre Position gebunden ist.

Der Film entstand an der Kunsthochschule Kassel. Er wurde als kleines Meisterwerk gelobt. Mit minimalem Aufwand erzeugt er eine unheimliche, surreale Atmosphäre. Dabei vermittelt er trotzdem eine universal verständliche Botschaft. Der Film wird von der Bundeszentrale für politische Bildung empfohlen. Im Haus der Geschichte in Bonn läuft er in einer Endlosschleife am Schluss der Dauerausstellung. Man kann die Figuren, Kiste, Platte und den Oscar für diesen Film im Düsseldorfer Filmmuseum besichtigen. Der Film ist eine Parabel: Das anfangs kooperative Gruppenverhalten wird durch eine äußere Einwirkung, hier in Form einer Musik spielenden Kiste, verändert. Das Verhalten der Gruppenmitglieder schlägt in destruktiven Egoismus um. Die Abhängigkeit der Menschen voneinander, das „Aufeinander-Angewiesen-Sein“, wird im Film durch das ständig nötige Ausbalancieren auf der Plattform besonders deutlich. Dies zeigt, dass der Mensch nur in einer zusammenarbeitenden Gruppe zum Erfolg kommen kann, deren Ziel es ist, diesen Erfolg zu teilen. Die Folgen des Egoismus werden im Film besonders stark sichtbar, da egoistisches Handeln für die handelnde Person selbst negative Auswirkungen mit sich bringt. Ein Kernpunkt des Filmes ist, dass die Gruppe wahrscheinlich eine gemeinsame Lösung hätte finden können, nämliche die Kiste in die Mitte der Platte zu positionieren, welche sie nicht rechtzeitig gefunden hat, obwohl sie ja mit dem Problem des Ausbalancierens der Platte vertraut war. Auslöser des Untergangs war ein Streit, welcher im Prinzip sicher nicht unberechtigt war, und andererseits aber auch nicht ganz berechtigt, da anscheinend sowohl der Fänger wie auch zwei andere der sechs Gestalten dem aktuellen Inhaber der Kiste diesem den exklusiven Zugang anscheinend missgönnten, selbiger diesen aber erst eher kurz genoss, und auch nur als einer in einer Folge von Abwechslungen.

Freitag, 5. März 2010

Miss my home!





Glücksbringer


Ideenflüchtigkeit und ihre FOLGEN


We love Bosten The Big Picture

http://www.boston.com/bigpicture/2010/03/holi_2010.html

Kochen, Backen, Lachen.

Ich habe tatsächlich einen Kuchen gebacken, genauer gesagt leckere Brownies und habe sie auf meine alte Station gebracht. Als kleines Dankeschön. Und ja, sie sind nicht angebrannt und sie schmecken sogar, kein Elekrogerät ist mit der Herdplatte verschmolzen, kein Gewürzbehältnis auf der Herdplatte gelandet, dank der Chef-Assistenz von Herrn Mbum! ;)

Afrika.

Kennst du alle Länder von Afrika?

He will survive - Tier der Tages - Der Wasserbär.

Der Wasserbär könnte, wenn er Bock hätte, im Weltraum überlegen, hat mir Michael erzählt. Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus.

Neues Zuhause

Baumstämme als Bett.
Board für Flur. Blumen.
Farbe für die Couch. Coutchtisch aus Marmor. Blätter.
Baumstämme. Tres chic.

Boden.
Lampe für Wohnzimmer.
Mosaikwand aus Bildern für die Küche.
Europalette als Tisch mit Glasplatte.
Grau im Flur.

Alle Ideen für dein Zuhause kannst du stehlen bei Desiretoinspire.

Back im Business!

Wenn sich ein Freund von seiner Freundin trennt, leidet man meistens mit ihm. Doch manchmal ist es anders. Wir alle haben uns gestern ziemlich lautstark gefreut als M. verlauten ließ, er habe sich von seiner langjährigen Freundin getrennt, die in den ganzen Jahren niemand von uns wirklich registriert hatte. Mister M. back im BUSINESS! Nicht als Single, sondern hoffentlich im Freundschaftsgeschäft.

Donnerstag, 4. März 2010

Unser Prinz hat ein neues Album!


26!


http://en.tackfilm.se/?id=1267652611359RA49

Essen liebt seinen Richard Serra


http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=3077966,scheduleId=3054676.html
Weil ich demnächst mene liebste Simone in Bochum besuche, werde ich auch diesem Objekt in Essen einen Besuch abstatten schließlich ist sie die Kulturhauptstadt 2010. Bin sehr gespannt auf das neue Museum Folkwang.

Turner und das Erhabene


http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=3078952,scheduleId=3054734.html

Der späte Turner ist einfach der Hammer!

Dienstag, 2. März 2010

Ohrwumalarm - Owl City - Fireflies


Klingt verdammt nach Postal Service. Verdammt popig, aber schön. :)
You would not believe your eyes
If ten million fireflies
Lit up the world as I fell asleep
Cause they fill the open air
And leave teardrops everywhere
You think me rude, but I would just stand and stare

I'd like to make myself believe
That planet earth turns slowly
It's hard to say that I'd rather stay awake when I'm asleep
Cause everything is never as it seems

Cause I get a thousand hugs
From ten thousand lightning bugs
As they try to teach me how to dance
A foxtrot above my head
A sockhop beneath my bed
The disco ball is just hanging by a thread (thread, thread)

I'd like to make myself believe
That planet earth turns slowly
It's hard to say that I'd rather stay awake when I'm asleep
Cause everything is never as it seems (when I fall asleep)

Leave my door open just a crack
(Please take me away from here)
Cause I feel like such an insomniac
(Please take me away from here)
Why do I tire of counting sheep?
(Please take me away from here)
When I'm far to tired to fall asleep

To ten million fireflies
I'm weird cuz I hate goodbyes
I got misty eyes as they said farewell (said farewell)
But I know where several are
If my dreams get real bizarre
Cause I saved a few and I keep 'em in a jar

I'd like to make myself believe
That planet earth turns slowly
It's hard to say that I'd rather stay awake when I'm asleep
Cause everything is never as it seems (when I fall asleep)

Besser als das Original. Unser Star für Oslo.



Thats funny!


Keine Ahnung, wer RJD2 mit Tieren kombiniert. Probs gehen raus. :D gut gelacht.


Erdbeben in Chile

Das lässt einen echt nicht kalt. Das sind echte Probleme. Da fängt man an sich zu schämen auf welch hohem Niveau man hier in Deutschland jammert, während tausende Existenzen vor dem Nichts stehen.

Montag, 1. März 2010