Ich bin Solveig, 28 2/3, lebe in Berlin, will aber nach London. Ich liebe Kunst, das Internet, Pop, meine Freunde und die Liebe. Ja, ich glaube an Happy Endings. Die Unschuld ist mein privates Blog. Ja, genau privat. Ganz seriös ist es drüben beim Blog von Artconnect Berlin, wo ich auch der Bestimmer bin. <3
Montag, 31. Mai 2010
Samstag, 29. Mai 2010
Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Frühling
eingetütet
Streifen
Californication
Nach How I met your Mother, hab ich jetzt 'ne neue Lieblingsserie. Mit Jungs kann man eindeutig mehr darüber lachen, aber was solls. Sexistisch, bis zum Geht nicht mehr. Hank säuft, trinkt und fickt sie durchs Leben in der Hoffnung sich und seine Familie wieder auf die Reihe zu bekommen. Geiler Typ!
Donnerstag, 27. Mai 2010
I WANT YOU


Hui, ich bin bissl spät dran damit. Fast einen Monat. Egal. Theophilus London hat ein neues Mixtape gemacht. Anhören und gut finden!
Und bitte beeilen, irgendwie sind die meisten Links sofort wieder tot. Obwohls ein legaler Download ist.
KLICKTODOWNLOADIWANTYOU
eingetütet
Musik
Dienstag, 25. Mai 2010
Ebbenherz für Blogs
Die Geschichten der mittlerweile drei Protagonisten interessieren.
Wir sind uns ähnlicher als zunächst gedacht, die liebe Antje.
Ein Mädchen, wie ein Mädchen sein sollte.
Ein junger Mann mit zweifelndem Charakter. Ich mag das sehr.
Der Matze. Big up! Du bist so scheiße professionell. :D
Nette Geschichten.
Das Fastfood für Kunstinteressierte. Aber wir alle stehen doch ab und an auf ne Tiefkühlpizza oder aufs goldene M. Guten Appetit bei Ignant.
Der Musikblog des nächsten Jahrtausend. Ich rieche es. LIEBE nach Leipzig und Jena!
Ebenfalls aus der Heimat. THÜRINGEN!
Dt64.com. Le Maggi.
Die kürzesten, prägnantesten und dennoch nicht pragmatischen Geschichte im Netz. Ganz groß. 1+!Die Aktion geht auf das Konto von Stylespion. Merci dafür.
mbum kommt hinten raus. NACHTRAG:
Hundertmark. Philipp Langenheim zeigt was ihm gefällt. Besonders die gif Sammlungen sind immerwieder cool.
Greyhandgang. Ja, simpler Bildblog. -Wie langweilig- Mir Aber egal, ich hab nicht immer Lust zu lesen. Sehr elegant!Mehr hab ich nicht zu bieten, da ich Nix von der Ebbe wiederholen will.
eingetütet
Internet
"Hilfsstrategie" oder "Das Paradoxon von sich frei-fickenden Frauen"
In meinem Freundes und Bekanntenkreis dreht sich momentan mal wieder alles um Beziehungen, Liebe und Schnickschnack. Obwohl ich mich nur indirekt von den Dramen betroffen fühle, bleibt es nicht aus, dass ich mir tagsüber, während Gesprächen und auch sonst Gedanken über diese immer wieder delikaten Fragen mache.Ich höre von Boys, die nach Jahren Beziehungen von ihren Girls verlassen werden. Es scheint kein Einzelfall zu sein, dass gerade Frauen dann betrügen oder fremdgehen, wenn sie vorhaben sich von einer Beziehung gezielt zu lösen. Sie ficken sich frei, schaffen damit emotionalen Abstand zwischen sich und dem jahrelangen Partner. Ein krasser Schritt, meist unüberlegt, impulsiv, intuitiv und doch massiv effektiv. Meist ist es das Anfang vom Ende, oder der Anfang eines neuen Endes. (Frauen neigen leider dazu von der einen Geschichte in die Nächste
"zu rutschen".)
Dann die andere Situation, Beziehungen, die schon seit Jahren glücklich oder besser gesagt gut funktionierend zusammenleben. Sie sind bereits eine Stufe weiter, haben erkannt, dass die Aufgabe nicht darin besteht den "optimalsten" Partner zu finden, sondern die Herausforderung darin besteht, die Sache eben zusammen durchzuziehen. Vorraussetzung dafür ist, dass man sich geistig sehr nahe ist - die Differenz zwischen den Charakteren erträglich ist). Die Überlegung sich nun jegliche Freiheiten zu lassen. Legales Fremdgehen, in dem Bewusstsein, dass niemand die gegenseitige starke Verbindung durch rein körperliche Nähe zu sprengen vermag. Ein Lösungsvorschlag, den ich zunächst befürworte, zumindet attraktiv finde. Auch wenn ich aus Selbstschutz von den Sprüngen meines Partners nichts wissen wollen würde. Nunja, es bleibt das Zusammenleben auf platonische Art und Weise, Sexualität ausgeklammert, auf einem anderen Blatt stahend, quasi als Option, als Freiheit, jedoch keinesfalls als Muss. Das ist eine Idee. Dass man sich aus dieser Freiheit heraus, seine Liebe auch körperlich zeigt, scheint mir plausibel.
Im Grunde und ich bin mir sicher, ich spreche nicht für mich allein, fühlen wir Frauen uns doch oft genötigt. Klar, wir funktionieren für uns selbst, aber leider immer noch zu sehr für die Boys. Euch zu befriedigen ist unsere selbstauferlegte Aufgabe. Uns richtig ficken zu lassen, gehört zum selbstgewählten Standardprogramm. Als wenn wir als Personen nicht schon genug wären, sollen wir möglichst auch noch eure Nutten sein. Ihr Männer könnt da eigentlich gar nichts dafür. Es sind wir Frauen, die sich im Zwiespalt mit uns Selbst befinden. Es scheint als seien wir Frauen von Natur aus masochistisch, lassen uns durch Männer immer wieder vom Weg abbringen, kommen aus dem eigenen Rhytmus, der uns soviel Freiheit bedeutet. Deshalb sind viele Frauen in Beziehungen unglücklich. Sie dürfen nicht sie selbst sein. Sie lassen sich selbst nicht Selbst sein. Haben das Gefühl funktionieren zu müssen, obwohl es vielleicht niemand von ihnen verlangt.Sie fangen an sich in ihrer Rolle als Frauchen nicht mehr zu mögen, die Festlegung einer Partnerschaft als Grenze zu verstehen, als Einengung ihres Selbst und wie paradox, um sich davon zu befreien, lassen sie sich mal so richtig durch- und damit gleichzeitig freificken.
Frauen, wie SchildkrötenDurch diesen masochistischen Egofick holen wir also uns unser Selbstwertes zurück. Immer dann, wenn es keine andere Lösung mehr zu geben scheint, um dann nochmal von vorne den selben Zirkus mit einem anderen Typen zu veranstalten. An allem soll dann auch noch die Emanzipation Schuld sein?
Ich hab da einfach keinen Bock mehr drauf. Und wer diesen Kreislauf mit mir durchbrechen will, sollte entweder 'ne megaheiße Lesbe sein oder zunächst einmal mein bester Freund werden, bevor ich mit ihm ficke. ;)
Ist an dieser Geschichte was Wahres dran? Was meinst du?
Montag, 24. Mai 2010
Karneval der Kulturen
Aufgestanden. Es ist schon spät. Ich gehe laufen und fühle mich wieder frei. Die Sonne scheint durch die Bäume. Ich liebe das Grün im Treptower Park. Es erscheint mir immer seltsam intensiv. Meine Entscheidung war richtig. Das fühle ich.
Auf dem Carneval: Tausende tanzen Menschen, tausend lachende Gesichter, doch keines ist deines. Ab und zu suche ich jetzt nach dir in der Menge, aber kann dich nicht finden. Auf einer Wiese tanzen diese vielen Menschen weiter. Einer von ihnen findet, ich sei sehr kraftvoll, ein starkes Strahlen, energiegeladen im positiven Sinne. Er überschlägt sich. Ich fühle mich geschmeichelt und tanze weiter, ohne Pause, die ganze Nacht lang. So lange bis die Polizei die werte "Feiergemeinde" vertreibt. Immer wieder sehe ich unterdessen auf mein Telefon. Doch nichts.
Morgens um halb acht fahre ich nach Hause, meine Gedanken bei dir, scheint mir die Sonne ins Gesicht. Ich atme tief, genieße den frischen Wind im zerzausten Konfettihaar.
Da einsame Menschen, dort ein Mädchen weinend auf einer Bank, ein Typ pinkelt von der Oberbaumbrücke, ich finde das witzig. Der Blick über die in Sonne gebadete Spree sagt mir, ich bin hier zuhause. So wie die Menschen, die vor meinem Bäcker singen. Ich lache sie an und applaudiere.
Zuhause angekommen brennen meine Füsse vom Tanzen, ich ziehe sie aus und führe
ein letztes Chatgespräch mit einem Unbekannten, es langweilt mich.
Den eigenen Atem und die Bässe der vergangenen Nacht schmerzhaft im Ohr,
bleibt dieses Gefühl, dass ich mich bei dir melden will.
Du fehlst mir, doch ich kann es dir nicht sagen.
Es ist zu kompliziert.
Ich lösche deine Nummer. Diesmal vielleicht zum letzten Mal.
Auf dem Carneval: Tausende tanzen Menschen, tausend lachende Gesichter, doch keines ist deines. Ab und zu suche ich jetzt nach dir in der Menge, aber kann dich nicht finden. Auf einer Wiese tanzen diese vielen Menschen weiter. Einer von ihnen findet, ich sei sehr kraftvoll, ein starkes Strahlen, energiegeladen im positiven Sinne. Er überschlägt sich. Ich fühle mich geschmeichelt und tanze weiter, ohne Pause, die ganze Nacht lang. So lange bis die Polizei die werte "Feiergemeinde" vertreibt. Immer wieder sehe ich unterdessen auf mein Telefon. Doch nichts.
Morgens um halb acht fahre ich nach Hause, meine Gedanken bei dir, scheint mir die Sonne ins Gesicht. Ich atme tief, genieße den frischen Wind im zerzausten Konfettihaar.
Da einsame Menschen, dort ein Mädchen weinend auf einer Bank, ein Typ pinkelt von der Oberbaumbrücke, ich finde das witzig. Der Blick über die in Sonne gebadete Spree sagt mir, ich bin hier zuhause. So wie die Menschen, die vor meinem Bäcker singen. Ich lache sie an und applaudiere.
Zuhause angekommen brennen meine Füsse vom Tanzen, ich ziehe sie aus und führe
ein letztes Chatgespräch mit einem Unbekannten, es langweilt mich.
Den eigenen Atem und die Bässe der vergangenen Nacht schmerzhaft im Ohr,
bleibt dieses Gefühl, dass ich mich bei dir melden will.
Du fehlst mir, doch ich kann es dir nicht sagen.
Es ist zu kompliziert.
Ich lösche deine Nummer. Diesmal vielleicht zum letzten Mal.
Samstag, 22. Mai 2010
Cover Me, Cats.
Ich bin ja mal gespannt, wann es denn jetzt endlich mal ne neue CD gibt, dass man die vielen schönen Liedchen auch zuhause unter der Dusche mitträllern kann? Lyser, ich kanns kaum erwarten dich zu imitieren. ;) Auch die dargebotenen Cover der Band müssen sich keinstenfalls verstecken, sondern sind meiner Meinung nach teilweise besser als das Original und das will was heißen. Na jedenfalls, war die Geburtagsfeier im Lux wiedermal eine sehr familiäre Geschichte mit ganz viel Liebe und Wärme und sauguter Musik. Merci für diesen wundervollen Abend, Freunde."End"scheidungen
Sie zu treffen bereitet enorme Schmerzen, immer wieder.
Warum ist das so?
Warum fällt mir das so schwer?
Ich bin so verdammt schlecht im Treffen von Entscheidungen. Das war ich schon immer.
Ist es das Endliche, was mich erschreckt, die Gewissheit des "Nicht-zuück-könnens", das Abschließen mit einer Sache oder einem wichtigen Menschen, eines Lebensabschnittes, des Studiums, gar die Angst vor dem Tod?
Es ist nicht weniger und auch nicht mehr.
Es ist die ständige Angst, es wieder irgendwie nicht richtig zu machen. Die Angst vor dem Morgen und überhaupt.
Entscheidungen helfen sich nicht zu verrennen, obwohl man sich so gerne in Sachen verrennt.
Das scheint irgendwie hilfreich zu sein. Eine Abstraktion aufs Wesentliche, die einem dennoch Stiche ins tonangebende Herz versetzt.
Um zu erkennen, dass man einfach noch nicht soweit ist, bedarf es Zeit und wiederum Fehler.
Zu erkennen, was wirklich revant ist. Die eigenen Prioritäten fühlen, um sie endlich zu setzen.
Das alles brauch Zeit.
Auch diese Entscheidung für mehr Zeit trifft man durch seine Ratio, durch die Vernunft.
Selten kann sich diese gegen eine wirkliche Herzenssache durchsetzen.
Dieses Mal muss sie es. Sich durchsetzen. Diese gemeine Vernuft.
Warum ist das so?
Warum fällt mir das so schwer?
Ich bin so verdammt schlecht im Treffen von Entscheidungen. Das war ich schon immer.
Ist es das Endliche, was mich erschreckt, die Gewissheit des "Nicht-zuück-könnens", das Abschließen mit einer Sache oder einem wichtigen Menschen, eines Lebensabschnittes, des Studiums, gar die Angst vor dem Tod?
Es ist nicht weniger und auch nicht mehr.
Es ist die ständige Angst, es wieder irgendwie nicht richtig zu machen. Die Angst vor dem Morgen und überhaupt.
Entscheidungen helfen sich nicht zu verrennen, obwohl man sich so gerne in Sachen verrennt.
Das scheint irgendwie hilfreich zu sein. Eine Abstraktion aufs Wesentliche, die einem dennoch Stiche ins tonangebende Herz versetzt.
Um zu erkennen, dass man einfach noch nicht soweit ist, bedarf es Zeit und wiederum Fehler.
Zu erkennen, was wirklich revant ist. Die eigenen Prioritäten fühlen, um sie endlich zu setzen.
Das alles brauch Zeit.
Auch diese Entscheidung für mehr Zeit trifft man durch seine Ratio, durch die Vernunft.
Selten kann sich diese gegen eine wirkliche Herzenssache durchsetzen.
Dieses Mal muss sie es. Sich durchsetzen. Diese gemeine Vernuft.
Aus gemeinen Vernunftsgründen.
Vielleicht trifft man sich irgendwann zufällig in einem Supermarkt auf ein Lächeln zwischen den Regalen wieder. Eine tanzende Frau Vernunft und ein tauchender Herr Herz, sie beide lachen dann über diese Banalitäten und die Frage nach dem großen Glück.Freitag, 21. Mai 2010
Mittwoch, 19. Mai 2010
Martin My Love!
"Wenn ich dich von weitem sehe
wird mir heiß und kalt.
Ich will dich haben
dich benutzen
Du hast die Muskeln
hast die Power wie ein Schwerathlet.
Bei dir fühlt jede Frau genau
daß gleich die Post abgeht.
Du reißt den Himmel auf
du läßt die Erde untergeh'n.
Sei du der King in meinem Bett
denn wer kann dir schon widersteh'n?
Oh
Martin
oh
Martin
my love!"
Wenn du mich doch nur einmal so ansehen würdest, wie Lucy! Nur ein einziges Mal! ;D
wird mir heiß und kalt.
Ich will dich haben
dich benutzen
Du hast die Muskeln
hast die Power wie ein Schwerathlet.
Bei dir fühlt jede Frau genau
daß gleich die Post abgeht.
Du reißt den Himmel auf
du läßt die Erde untergeh'n.
Sei du der King in meinem Bett
denn wer kann dir schon widersteh'n?
Oh
Martin
oh
Martin
my love!"
Wenn du mich doch nur einmal so ansehen würdest, wie Lucy! Nur ein einziges Mal! ;D
eingetütet
About,
Heimatgeschichten,
Kurios,
Musik,
Video
Dienstag, 18. Mai 2010
Die Kraft der Produkte.
Das Biosiegel schenkt uns Vertrauen in einer Welt voller Pestizide und fieser Produktmanipulationen.
Verbraucher wollen ihre heile Welt erhalten. Kevin gehörte leider anfangs nicht dazu.Meine Organespenden? Klaro. Die machen das doch auch für mich. Testimonials wirken besser dennje. Auch für die Bildzeitung.
Google feilt am Image, hilft mir den Partner fürs Leben zu finden. Schon klar. Wie auch sonst.
Greenpeace deckt Greenwashing von Eon auf. Verfehlte Imagekampagne.
Äpfel dachten mal anders. Heute wohl eher nicht mehr.
...und nochmal: das Leben, wie es sein sollte, zeigt uns Coke Zero.
Milka setzt nach wie vor auf Opis, Omis und Kids und den bekannten Jingle und Berglandschaft.
Daran wird sich vermutlich nie etwas ändern.
eingetütet
Produktkommunikation
Montag, 17. Mai 2010
Sonntag, 16. Mai 2010
Walton Ford im Hamburger Bahnhof
Gestern schleppten sich Matze und ich endlich mal wieder in den Hamburger Bahnhof, um die massiv beworbene Ausstellung von Walton Ford "Bestiarium" zu besuchen und zu begutachten. Wie gewohnt fand die Sonderausstellung in den oberen Räumen des rechten Gebäudeflügels ab. Da ich schon mehrere schlechte Rezensionen der Ausstellungen kannte, hatte ich mir eigentlich zum Ziel gesetzt, diese zu widerlegen, aber leider ist es mir nicht gelungen. Die Ausstellung war langweilig. Wirklich langweilig. Einzig aufwühlend und erschreckend zugleich war die Tatsache wieviele Eltern ihre kleinen Kids in diese extrem brutale Ausstellung führen, nur weil Tiere abgebildet werden. Das diese immer angekettet sind, sich ermorden, oder gegenseitig vergewaltigen scheinen die Eltern auszublenden. MAAAAAN, geht mit euren Kids in den Zoo, aber doch nicht in diese Ausstellung!Nunja, entschädigt für diese Farce hat mich wiedermal das Tryptichon von Cy Twombly aus der ständigen Sammlung. Da ich zur Zeit überall kostenlos reindarf, werde ich es mir demnächst nochmal genauer ansehen und ein paar Worte darüber verlieren. Soviel sei jetzt schonmal versprochen.
Außerdem hab ich gestaunt, über die wirklich gut gemachten Gemälde von Daniel Richter, obwohl ich diesen generell eigentlich weniger mag.
eingetütet
Art,
Berlin,
Exhibition
Samstag, 15. Mai 2010
Du und andere Katastrophen.
Paradox: wir sind uns so ähnlich,dass es mich erschreckt und doch verspüre ich keine Nähe.
Du lässt sie nicht zu.
Spielst und imitierst sie, aber lässt sie nicht zu.
Du weichst meinen Blicken und Küssen aus,
suchst nach Dingen, die dich an mir stören,
vergleichst mich mit Frauen, die längst vergangen.
Du vergisst, mich wirklich zu sehen,
mit mir im Jetzt zu leben.
Um dieses Eis zu schmelzen,
bedarf es eines Eyjafjallajökull.
Doch dessen Naturschauspiel gleicht deinem,
versperrt die Sicht auf die wichtigen Dinge zwischen uns.
Deine Rauchschwaden hängen über uns,
ich kann dich nicht sehen, so sehr ich es mir wünsche.
Du lässt es nicht zu.
Vielleicht ist mir genau das zu anstrengend,
denn du weichst mir weiterhin aus.
Ignorierst meine Fragen, verharrst in dieser Leere.
Es liegt einzig an dir, das Eis zu schmelzen,
diese Leere zu füllen, wenn du sie als Leere empfindest.
Ich jedenfalls mag Vulkane.
Was man nicht will.
Zu wissen, was man nicht will,ist wissen, was man will.
Ich weiß, was ich will.
Will sein, wie ich will.
Doch was du willst, ist nicht das, was ich will.
Du willst, was ich nicht mehr will.
Willst mich, so wie du willst.
Aber um meines Willens und meines Seins wegen, bin ich, wie ich bin und nicht wie du willst.
Denn ich weiß jetzt, was ich will,
Ich weiß jetzt, was ich nicht will, auch dank deines Wollens*.
Was willst du?
*Wollen kommt von Wolle. Selbstgestrickte Strümpfe sind die wärmsten. Leider kann ich nicht stricken.
Freitag, 14. Mai 2010
Sich heute die Kante geben mit Basskante im Freudenzimmer
BASSKANTE im FREUDENZIMMER. Heute abend. 14.05.2010. Berlin. Ritterstraße 11.Ich bin dabei und suche Begleiter. :)
BASSKANTE live
Cologne One Love - Some pictures of artcologne.
Donnerstag, 13. Mai 2010
Jamie Lidell im Festsaal Kreuzberg
Schon letzten Sonntag hat es die ganze Bande, also etepetete, Mr. C, Mbum und mich sowie noch weitere original thüringer Würste nach Kreuzberg in dessen gemütlichen Festsaal verschlagen. Nachdem wir alle das eigentlich noch nicht erschienene Album "Compass" eine Woche lang Probe gehört hatten, waren wir trotz mehrerer positiver Konzerterfahrungen mit Jamie Lidell mehr als skeptisch. Irgendwie lahm, zu popig, zu durchproduziert.
Der fast legendäre experimentelle technoide Autritt von Jamie auf dem Melt 2006(?) hatte sich in unser aller Gedächtnis eingebrannt, (wie das gemeinsame Photo mit Mbum) und blieb schwer zu toppen. Einig waren wir uns alle darüber, das "Multiply" sein wohl bestes Album für uns bleiben wird. Die Hits "A little bit more", "When I come back around", "Whats the Use", "The City" und viele mehr waren die Messlatte an die Jim trotz "A little bit of feel good" nicht heran gereicht hat. Irgendwie schien Jamie an Coolness und Ideenreichtum verloren zu haben, zumindet was seine ausproduzierten und auf dem geliebten Warp releasten Alben angeht.
Im nicht ausverkauften Festsaal Kreuzberg wollten wir nun alle vom Gegenteil überzeugt werden und es bleibt mir nichts anderes übrig als das zu bestätigen. Es war ein grandioses Konzert, die langweiligen Album tracks hat Mr. Lidell in gewohntem goldglitzer Bademanteljacket so überaus kreativ umgesampled, dass einige Fans seiner neueren Platten durchaus irritiert schienen, als technoide Basse durch den Raum grollten. Uns hat genau das gefallen, die Bässe, sein Bademantel, sein Gelaber, sein Face und die nun doch eingangigen Tracks. Als in der Zugabe dann "Compass", die Schnulze des Albums anlief, erwischten wir uns kurz beim Gähnen, und wie als hätte er es gesehen, packte Jamie ganz plötzlich im Beatboxen die ersten Überhits von Multiply aus, das Tanzfieber war nun für ganze 20 Minuten ungebrochen. Die vielleicht beste Zugabe meines ganzen Lebens und ja ich übertreibe hier gerne. Und mit dem Album kann ich mich mittlerweile in Erinnerung an das Konzert auch ganz gut arrangieren. Vor allem mit "I wanne be your telephone", geiler Track! Konzerte unbedingt empfehlenswert.
Eine ganz eine schnelle Liebesgeschichte
PS: Ich will Patentante deiner Kinder mit Lärzi sein. ;)
eingetütet
About
GeRETTheaded
Als mir gestern etepetete von einem gemeinsamen Bekannten erzählte, der wohl meinte: "Die Ebbe, früher, das war mal ein heißer Feger, uih, früher du, die war ja mal heiß, aber jetzt mit den roten Lohten, unmöglich, geht ja gar nicht" da wusste ich, dass ich alles richtig gemacht hab. Der Plan geht auf. Nichts für ungut Mücke. Ich hab gut gelacht. :D
eingetütet
About,
Mädchensein*
Dienstag, 11. Mai 2010
Eigentlich...
...stehe ich ja massiv auf ihren sexy Bruder Benjamin Biolay. Wenn ich den sehe, schlägt mein Herz ein bisschen schneller. Der strahlt soviel Sexappeal aus, dass einem auf der Stelle schwindelig wird. Ja, so muss er sein, der Traummann. Intelligent, Sexy, Musiker, Raucher. Schwindelig muss einem werden, sodass man vor Wände rennt. Und das ständig. Ihr wisst, was ich meine. :) Nun zurück zur Musik, denn da liebäugel ich dann doch lieber mit seiner kleinen Schwester Coralie Clément, die er übrigens eigens produziert und solch wunderschöne Tracks entstehen lässt. Ich bin verzaubert von Track und Rollschuhen! Ein Grund mehr das eingestaubte Französisch zu reaktivieren um morgen nach Paris zu reisen. Kommst du mit?c’est la vie
c’est la vie qu’on mène
aucun passant ne ns renseigne
c’est la vie
c’est la vie cette chienne
qui fait qu’on restera nous même
c’est la vie
c’est la vie quand même
c’est pas vilain l'Ille et Vilaine
c’est la vie
c’est la vie qu’on mène
anxiolytiques et café crème
la vie qui brûle nos idoles
une grue dans la cour de l'école
moi je n’oublie pas
nos premier pas
je nou-blie pas
je nou-blie pas
je noublie pas
c’est la vie
c’est la vie qu’on mène
on baigne dans son sang tout baigne
c’est la vie
c’est la vie quand même
on voudrait boire l'eau des fontaines
c’est la vie
c’est la vie bohème
la nuit qu’on préfère les enseignes
c’est la vie
c’est la vie cette chienne
il est grand temps qu'on se renseigne
la vie qui brûle nos idoles
comme l'été brûle l'herbe folle
moi je n’oublie pas
nos premiers pas
je n’oublie pas non plus
le premier clash
les premiers mots crus
et cette paire de claques
sur le clic clac...clac
je cours dans les flaques
Montag, 10. Mai 2010
Landtagswahlen in NRW - ein naiver Kommentar.
Ich sympathisiere wirklich mit dem Ergebnis der Landtagswahl in NRW. Schwarz-Gelb war eindeutig gestern. Trotzdem die Wahlbeteiligung unter 60 Prozent und somit knapp unter der letzten Landtagswahl lag, traten gestern viele Wähler in NRW an die Urne. Am meisten freut mich das Ergebnis für die Grünen, die meiner Meinung nach immernoch profilierteste Partei. Bleibt nun abzuwarten, wer jetzt wieder mit wem? Ihr wisst schon. Denkbar wäre eine große Koalition aus Schwarz-Rot, Schwarz-Grün, Rot-Grün oder sogar Rot-Rot-Grün.Ich fände es wirklich sehr spannend zu sehen, was Rot-Rot-Grün auf den Plan bringen würde, allerdings wird die Linke trotz angebotener Verhandlungen weiterhin von der SPD als nicht regierungsfähig bezeichnet. Irgendwie ist mir Rot-Grün auch immernoch in guter Erinnerung geblieben, dank Gerhard Schröder und seiner Agenda 2010. Hat doch ganz gut funktioniert mit denen, oder?
Aber ich studiere weder Politikwissenschaft, wie die schlaue ete-petete, noch bin ich tiefgründig informiert über all die Vorgänge in dieser undurchsichtigen deutschen europäischen und globalen Politikwelt. Vielleicht möchte ich auch gar nicht mehr wissen, als täglich den Tageschaustream und ein bisschen Zeit zu lesen. Dazu bin ich vielleicht zu idealistisch und durchaus zu verletztlich.
Zu sehen, wie Menschen ihre Ideale verkaufen nur um "mitzuregieren" ist im Kern immer wieder problematisch, andererseits geht es um Konfliktlösungen, bei denen ein jeder, wie in einer Beziehung Schritte aufeinander zugehen muss, um weiterhin miteinander zusammenzusein. Ideale in allen Ehren, aber führen die nicht zu einem gefährlichen Tunnelblick? Wir alle wissen, wo sowas hinführen kann. Letzten Endes kommt es dank unseres Parteiensystems immer wieder zu einer gemäßigten Mitte. Uns alle langweilt das ein bisschen, weshalb viele einfach nicht zur Wahl gehen, weil sie keine Fortschritte spüren. Aber die Schritte Richtung Zukunft und Fortschritt können eben nur kleine oft unsichtbare Schritte sein und vielleicht ist genau das der einzig Richtige und vielleicht auch der gesündeste Weg: Geschwindigkeiten rausnehmen und nicht in Extremen leben.
Eigentlich wie beim Essen und allem anderen. Ich besuche derweil lieber exzessiv Ausstellungen, lese und schreibe weiter meine Bücher über Kunst, höre ausschweifend Musik und besuche so viele Konzerte wie möglich, lenke mich ab von dieser bösen und korrupten Welt voller Marionetten da draußen (ja, übertrieben!) und trete alle paar Jahre dennoch an die Urne um meine Kreuze zusetzen. Ingesamt eine bewusst gewählte Naivität. Besser: eine Überlebensstrategie für sensibele Menschen.
Warum gibt es keine Kreuze für Haribo, Seifenblasen und Wasserbetten? Jetzt bin ich traurig.
Danke Gu. :D
eingetütet
Philosophie,
Politik
Sonntag, 9. Mai 2010
Samstag, 8. Mai 2010
Kulturarena Jena in neuem Gewand.
Ich bin sehr überrascht von gelungenen Relaunch der heimatlichen Kulturarena. Coco Rosie ist das zu fassen!
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Heimatgeschichten,
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