Ich bin Solveig, 28 2/3, lebe in Berlin, will aber nach London. Ich liebe Kunst, das Internet, Pop, meine Freunde und die Liebe. Ja, ich glaube an Happy Endings. Die Unschuld ist mein privates Blog. Ja, genau privat. Ganz seriös ist es drüben beim Blog von Artconnect Berlin, wo ich auch der Bestimmer bin. <3

Samstag, 26. Februar 2011

Me and Muschi - FATWALK bei Kalle und Babsi - Sommerkollektion von Muschi Kreuzberg.


So Freunde, gestern waren wir herzlichst zur Präsentation der neuen Muschi Kreuzberg Sommerkollektion inklusive Freibier und Buletten eingeladen. Und verdammt, das war Spritze! Sucht und Ordnung bis die Polizei vorbeikam und die Party, sowie meinen heißen Möchte-Gern-Flirt leider viel zu früh beendete. Matze, Paulchen, Nadinsche und ich hatten Dank reichlich Free-Korn dann auch genug und spendeten die letzten Euro für ein letztes großes "Alkoholfressen" beim heimischen Bürgeramt. Besser kann ein Freitag-Abend in Berlin fast nicht laufen... :D

Donnerstag, 24. Februar 2011

Sonntag, 20. Februar 2011

"Das Natürliche ... ist das Chaos". Aus: Arthur Schnitzler: Das Weite Land.


Warum ich sie betrogen habe - ?... Sie fragen mich? Sollt es ihnen noch nicht aufgefallen sein, was für komplizierte Subjekte wir Menschen im Grunde sind. So vieles hat zugleich Raum in uns-! Liebe und Trug ...Treue und Treulosigkeit... Anbetung für die eine und Verlangen nach einer anderen oder nach mehreren. Wir vesuchen wohl Ordnung in uns zu schaffen, so gut es geht, aber diese Ordnung ist doch nur etwas Künstliches...Das Natürliche...ist das Chaos. Die Seele...ist ein weites Land, wie es der Dichter einmal ausdrückte.


Samstag, 19. Februar 2011

Kinder, Kinder, muss das denn sein




Diese Angelegenheit um das ehemals besetzte Haus in der Liebigstraße 14 ist zwar schon ein Weilchen her und obwohl ich nicht viel darüber weiß, bleibt sie mir doch weiterhin ein eigenartiges Ärgernis. Ob die Räumung moralisch Recht und Unrecht war, vermag ich nicht zu beurteilen, doch scheint es mir, daß die juristische Entscheidung den naiv-romantischen Diskussionen genügend Inhaltliches entgegensetzt, dieses kindische Gehabe wenigstens auf einer rationalen Ebene als Unrecht zu enttarnen.

Das berührt mich jedoch in meinem Friedrichshainer Alltag kaum, habe ich doch mit diesen links-opportunen Randgruppen nichts zu tun und bin all die Jahre immer in friedlicher Koexistenz ausgekommen. Daß es hier sicherlich öfter zu Reibereien kommt als anderswo in der Stadt, störte mich bisher wenig, doch die ausufernde Raserei der Liebig-14-Sympathisanten – oder die, die durch die Presse dazu gemacht werden – zeigt mir wieder einmal, was für ein unreflektiertes Gedankengut dahinter steckt.

Da kämpft eine Meute politisch fragwürdiger Menschen für eine sehr spezielle Angelegenheit, setzt dabei auch wie üblich die Gesundheit und teils das Leben der Polizisten aufs Spiel, und bekommt es wenigstens dieses eine Mal nicht auf die Reihe, die restlichen Beteiligten aus dem Konflikt herauszuhalten. Denn als das absehbare Ende des besetzten Hauses schneller kam als gedacht, sah der wütende Mob – jedenfalls, was man in der Presse liest; und damit meine ich nicht Gossenblätter wie die TAZ oder das Neue Deutschland – kein anderes Ventil als den Rückfall in alte Ideologien, die an Weltfremdheit und Lächerlichkeit nichts einbüßen.

Die Schlacht gegen den bösen Staat, den dämonischen Innenminister und seine ruchlosen Schergen in Grün ist wieder einmal verloren (verflixt!), aber immerhin kann man seine fragwürdigen Erfolge im ungleichen Kampf mit einem erklärten Kardinalfeind einheimsen: dem Kapital*. Was gern und ausgiebig mit einem Marxschem Pathos geschmückt wird, der in den Händen dieser Irren mehr Eigenschaften einer Götterdämmerung als der Realpolitik trägt, ist ein einfaches Ziel, das für alles herhalten kann und muss und deswegen besonders gern in Stunden der Niederlage und Resignation angerufen wird. Das äußert sich dann im Einzelnen so, daß frustrierte Weltverbesserer Steine und Vorschlaghammer einsetzen, um diverse Schaufenster zu zerstören.

Jedoch nicht etwa die der großen Banken und Investment-Firmen, nein, dieses Mal meinten die Akteure ihr verzerrtes Feindbild in Friedrichshainer Filialen der Berliner Sparkasse zu erkennen. Also jenes öffentlichen Kreditinstitutes, das sich nicht vornehmlich der Gewinnerwirtschaftung, sondern der Versorgung des Bürgers widmet; jene Bank, bei der vermutlich auch das Gros der Demonstranten ein Konto führt. Über die Sinnhaftigkeit dieser Aktion braucht also kein Wort verloren zu werden.

Ähnliches geschah auch rund um die Münzstraße, wo ich mich dieser Tage fragte, warum so viele Schaufenster eingeschlagen wurden. Auch hierbei soll es sich um Liebig-14-Anhänger gehandelt haben, die in ihrer blinden Wut vom Ziel weit abgekommen sind. Es ist für mich nicht zu erkennen, was etwa Filippa K mit dem angefeindeten Hausbesitzer zu tun hat (was im anderen Falle freilich keine hinreichende Erklärung sein kann). Will man hier etwa seiner Ablehnung gegen den sog. "Yuppi" Ausdruck verleihen? Lächerlich und kindisch zugleich.

Man kann jedoch zu Liebig 14 stehen wie man will: Man muss am Ende doch eingestehen, daß die Fanalen dieser Irren ein Licht auf die Kerndebatte werfen, das der Diskussion nicht zuträglich ist. Und so spielen sich die linksextremen Idioten wieder einmal ins Abseits des sozio-politischen Raumes.

* Im linksextremen Universum sind das, wie die Krawalle rund um Liebig 14 zeigten, neben den genannten Beispielen etwa: BVG-Automaten, Vattenfall-Fahrzeuge, Stromverteilerkästen, Telefonzellen, einzelne Geschäfte und Discounter, Privatautos und vermutlich vieles mehr. Das ist also das Gesicht des Kapitalismus. Gruselig.

Freitag, 18. Februar 2011

Crazy Evening Part II

Das Problem ist, dass ich über manche Dinge, die passieren hier einfach nicht schreiben kann. Schade gerade an dem heutigen Abend, in einer Botschaft hier in Berlin. Diskretion, Diskretion und das Dilemma eines persönlichen und doch öffentlichen Tagebuches. Zeit wirds langsam für was Seriöses. So ein richtiges Aushängeschild. Naja bald hoffe ich! 
Ach Matze, schön auch diesen speziellen Abend mit dir geteilt zu haben! Und danke für das letzte Hanuta im Briefkasten :)

Dienstag, 15. Februar 2011

The Shoe from L.A.

Gestern live im Wohnzimmer des Künstlers gesehen, für den ich gerade arbeite. Außerdem Pancakes, Peaches and a lot of islandic candy. It was so nice! :)

Samstag, 12. Februar 2011

Alles Gute beginnt mit einem guten Kaffee. NOT!


Ein Freund von mir hat ein nettes Video über den Ideenmissbrauch durch die WerbiIndustrie gedreht! Viel Spass!

"Die Geschichte geht so: Wir sind diese Generation, die nicht wütend sein kann. Weil sie alles hat. Macbooks, Iphones und genug Drogen. Eine zufriedene Generation. Aber irgendwie funktioniert das trotzdem nicht weil die Welt nun mal schlecht ist. Weil wir die Spielbälle von kurzsichtigen Reformen sind und keiner uns zuhört.
Dann geben wir uns der Illusion hin, dass wir Ideen haben und freuen uns über solche Möglichkeiten wie99fire-films.de/​ - ein Kurzfilmwettbewerb. Was tun, was schaffen, was auch irgendwie, vielleicht, gehört wird. Naja.

Was wird gemacht mit uns und all den anderen ambitionierten "Hobbyfilmern und Filmstudenten"? Mit Leuten, die Bock drauf haben eine Geschichte zu erzählen, einen Film zu drehen. Statt einem Thema was man irgendwie verwerten kann, kriegen wir den neuen Slogan von MCCafe vorgesetzt, der uns schon auf den unzähligen Plakaten in seiner infantilen Einfältigkeit genervt hat. Tausende werden zu Werbebotschaftern und die meisten wissen es wahrscheinlich gar nicht, weil man nur durch das "präsentiert von McCafe" auf der Homepage drauf kommt, dass es da eine Verbindung gibt.

So sieht das dann in der Wunschvorstellung aus - facebook.com/​video/​video.php?v=500507571181

Wir sind nicht naiv. Wir wissen, dass es Sponsoren braucht, Geld, wir wissen wie es läuft. Dass es solche Sachen nur geben kann wenn irgendein Unternehmen sich in den Schlagwörtern 'Film', 'jung, 'modern', 'kreativ', 'fashion' - 'FICKT EUCH' - sonnen kann. Aber dass man soweit geht, dass man einfach den Slogan dieses Unternehmens nimmt und den zum Inhalt aller Einsendungen macht. Und dann wundert man sich warum im deutschen Kino nur noch Til Schweiger funktioniert.

Schämt euch. Für eure Dreistigkeit, für eure Ideenlosigkeit, für eure Gier.

Alles wird gut aber nicht mit EUREM Kaffee.

Musik aus dem MIX -
soundcloud.com/​esp-institute/​track#new-timed-comment-at-4526791"

Mall. Meese. Revolution. Und ganz viel Jetlag.




Hirst = Beuys

Freitag, 11. Februar 2011

Ergriffenheit auf der Berlinale - offener Brief von Jafar Panahi.

Es wurde mir wirklich ganz anders als Isabella Rossellini gestern auf der Berlinale Eröffnung den offenen Brief von Fafar Panahi vorgelesen hat. Soviel Wahrheit. Ergreifend. Die Welt ist im Umbruch und das zu Recht. Es ist unbegreiflich, das sowas tagtäglich passiert.

In der Welt eines Filmemachers fließen Traum und Realität ineinander. Der Filmemacher 
nutzt die Wirklichkeit als Inspirationsquelle, er zeichnet sie in den Farben seiner 
Vorstellungskraft. Damit schafft er einen Film, der seine Hoffnungen und Träume in die 
sichtbare Welt trägt. 
Die Wirklichkeit ist, dass mir ohne Prozess seit fünf Jahren das Filmemachen untersagt 
wird. Jetzt wurde ich offiziell verurteilt und darf auch in den nächsten 20 Jahren keine 
Filme realisieren. Trotzdem werde ich in meiner Vorstellung weiterhin meine Träume in 
Filme übersetzen. Als sozialkritischer Filmemacher muss ich mich damit abfinden, die 
alltäglichen Probleme und Sorgen meines Volkes nicht mehr zeigen zu können. Aber ich 
werde nicht aufhören, davon zu träumen, dass es in 20 Jahren keines dieser Probleme 
mehr geben wird und ich dann, wenn ich wieder die Möglichkeit dazu habe, Filme über den 
Frieden und den Wohlstand in meinem Land machen werde. 
Die Wirklichkeit ist, dass mir für 20 Jahre das Denken und Schreiben untersagt wurde. Aber 
sie können mich nicht davon abhalten zu träumen, dass in 20 Jahren die Verfolgung und die 
Einschüchterung  durch Freiheit und freies Denken ersetzt sein wird. 
Mir wurde für 20 Jahre der Blick auf die Welt entzogen. Aber ich hoffe, nach meiner 
Freilassung eine Welt ohne geografische, ethnische und ideologische Grenzen zu bereisen. 
Eine Welt, in der die Menschen ungeachtet ihres Glaubens und ihrer Überzeugungen in 
Frieden miteinander leben.   
Ich wurde zu 20 Jahren Stillschweigen verdammt. Aber in meinen Träumen schreie ich 
nach einer Zeit, in der wir uns gegenseitig tolerieren und unsere jeweiligen Meinungen 
respektieren, in der wir füreinander leben können. 
Letztendlich bedeutet die Wirklichkeit meiner Verurteilung, dass ich sechs Jahre im 
Gefängnis verbringen muss. In den nächsten sechs Jahren werde ich in der Hoffnung leben, 
dass meine Träume Realität werden. Ich wünsche mir, dass meine Regiegefährten in jedem 
Winkel der Welt in dieser Zeit so großartige Filme schaffen, dass ich, wenn ich das 
Gefängnis verlasse, begeistert sein werde in jener Welt weiterzuleben, die sie in ihren 
Werken erträumt haben. 
Ab jetzt und für die nächsten 20 Jahre werde ich zum Schweigen gezwungen. Ich werde 
gezwungen, nicht sehen zu können, ich werde gezwungen, nicht denken zu können. Ich 
werde gezwungen, keine Filme machen zu können. 
Ich stelle mich der Wirklichkeit der Gefangenschaft und der Häscher. Ich werde nach den 
Manifestationen meiner Träume in Euren Filmen Ausschau halten: In der Hoffnung, dort das 
zu finden, was mir genommen wurde.

Beatsteaks Boombox

Soooo, nachdem ich gestern die Live-Eröffnung auf der Berlinale verfolgt habe, weil sie dort aufgetreten sind, ich seit Tagen in der Mitte-Kreuzberg-Muckibude so laut ihre neuen Lieder mitsinge, so laut, dass ich von meinen Mitsportlern auf das Album angesprochen werde und auch bei meinen Facebookfreunden ist Boombox allgegenwärtig. Es ist also Zeit auch hier hier ein paar Worte zu verlieren. Nun ich war kein Fan der ersten Stunde, wie die liebe Etepetete. Eigentlich wirklich erst seit dem ich hier in Berlin wohne, kamen die Jungs in mein musikalisches Blickfeld. Seit gefühlten Jahren sind die anstehenden Konzerte hier in Berlin ausverkauft. Kein Wunder bei dem Sound, der immer als Ohrwurm aus den Boxen kriecht. Ich freu mich irgendwie, dass mich auch diese musikalische Seite aus Berlin angesteckt hat und ich zur Musik der Beatsteaks die Sexualgeräusche meiner Nachbarin mit eigenen Lustschreien zu Boombox übertöne. Das Album ist insgesamt volles Rohr rockpopig, absolut radio- und mitsingtauglich, gefühlsergreifend und stellenweise vorhersehbar überraschend, dennoch nicht langweilig und dank Armin auch noch höchst sexuell. Also genau nach meinem Geschmack. 

Mittwoch, 9. Februar 2011

Vielleicht der beste Grund für neue Schuhe und dieses Video!

Aufgrund der Diagnose und anhaltender Schmerzen wurde ich erstmal zu flachen Schuhen verdammt. Ihr wisst, was das für mich als Highheelmädchen bedeutet ;) 
Aber Dank dir kann ich mich jetzt ganz gut damit anfreunden.
Danke Thomas, für die erste Hilfe im wahrsten Sinne des Wortes. :)

Passend zur Schuhfarbe hier der Track des Moments, den ich drüben bei Christian aufgeschnappt habe. Ein lohnenswertes kleines Musikblog.

Nicht zum ersten Mal.

10 Stunden verbringe ich in der Notaufnahme.
10 Stunden laufe ich vor Schmerzen die Flure hoch und runter.
10 Stunden seit ihr mit euren Gedanken bei mir.
10 Stunden später liege ich zugedröhnt in einem Krankenbett. 
10 Stunden habe ich daran gedacht, wie es ist, jetzt zu sterben. 
Die Aussicht aus meinem Fenster tröstet. 
Es ist das oberste Geschoss. 
Ganz nahe am Himmel, wird mir eine Nadel in den Rücken gerammt und Hirnwasser entzogen. 
Die Schmerzen lassen kurzzeitig nach, weil sie durch einen Druckschmerz abgelöst werden.
 Meine Verletzungen sind nicht sichtbar, nur die, die mir hier noch zusätzlich hinzugefügt werden.
 Der abgezogene Aufkleber an meinem Bett, fängt immer wieder meinen Blick.
 Wieder zuhause ist Winter und du liegst plötzlich neben mir. 
Alles wird gut sagst du, während ich eine weitere Schmerztablette schlucke. 
Eine von vielen.
Ein Krampf in meinem Hals hat die Muskulatur so stark geschädigt, dass ich zwei Wochen in meinem Bett vor mich hinvegetiere, bis ich endlich wieder Laufen kann.
 Für eine halbe Stunde. 
Ich starre immer wieder auf die Röntgenbilder, die so unscharf mein Innerstes abbilden, das mir immer noch fremd ist. 
Ich werde von meinem Körper gezwungen zu ruhen, obwohl mein Kopf weiterrast ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
Nicht zum ersten Mal.
Nicht zum letzten Mal.

Gehen Sie nicht über Los, die Zweite.



In diesem formschönen Koloss aus alten Reichszeiten, wo die schwere Kälte des Betons auf die kalte Schwere der hier eingepferchten Beamten trifft, verbrachte ich in den letzten Tagen viel zu viel kostbare Zeit auf unnötigen Besuchen beim Landesprüfungsamt Berlin. Da muss jeder Mediziner in seiner Laufbahn irgendwann einmal hin und sich mit der berüchtigten Pingelichkeit der Mitarbeiter auseinandersetzen. Dies ist unter Studenten und Uni-Mitarbeitern hinlänglich bekannt und so verwundert es nicht, daß auch ich unlängst Opfer dieser Paragraphenreiter aus den mistigen Stallungen am Fehrbelliner Platz geworden bin.

Folgendes spielte sich in drastischer Verkürzung zwischen mir und dem Amt ab:

"Ich möchte mich zur Prüfung anmelden und habe dafür den Nachweis des Krankenpflegepraktikums dabei, das ich damals als Zivi in Rostock dreifach abgegolten habe."
"Schön, aber da steht nicht drauf, daß es auch im Pflegedienst war. Kommen Sie nochmal wieder."
"Ich bin wieder da und habe Ihnen ein tolles Zeugnis mitgebracht, wo draufsteht, daß ich total viele pflegerische Tätigkeiten gemacht habe."
"Schön, aber da fehlt der Stempel."
"Aber in drei Tagen ist die Frist zur Prüfungsanmeldung ausgelaufen, wie soll ich bis dahin einen Stempel aus Rostock besorgen?"
"Das ist Ihr Pech."

Folge ist, daß ich a) nicht zur Prüfung zugelassen bin und im April nachschreiben darf, daß das b) scheiße ist, weil die Nachklausur traditionell behinderter und die praktische Prüfung fieser ist und c) ich in diesen Semesterferien kein Praktikum machen darf, ich also die nächsten zwei Jahre in meinen Ferien nichts anderes tun werde. Ach, fickt euch doch.

Dienstag, 8. Februar 2011

Adorno an Benjamin - wenn Denken wieder Spass macht.

Adorno an Benjamin: "Ich bin der Überzeugung, daß unsere besten Gedanken allemal die sind, die wir nicht ganz denken können."

Aus: Dieter Mersch: Ereignis und Aura.
Und so fange ich an mein erstes Exposé zu schreiben. Eine Bewerbung für eine Doktorarbeit und ein Thema, welches ganz meins sein könnte. Tracey Emin, Basquiat, Jonathan Meese, Anselm Kiefer, Cy Twombly. Sie alle schwirren mir im Kopf herum. Sie alle sind schon lange meine Helden. Jetzt über sie zu arbeiten, über das verbindende Element der Schrift wäre ein Traum. Ich versuche es. Ja, ich versuche es.

Montag, 7. Februar 2011

Berliner Tafel sucht Mithilfe für die Fruit Logistica


Nachdem ich schon bei der letzten Aktion zur Grünen Woche mitgeholfen habe und es mir und Simone unwahrscheinlich viel Spass gemacht hat Lebensmittel für Bedürftige zu sammeln, steht jetzt diese Woche Freitag die Fruit Logistica vor der Tür. Die Berliner Tafel sucht dafür noch freiwillige Helfer! Es wäre doch toll, wenn wir uns dort sehen? Ich bin auf jeden Fall wieder mit dabei!
Die Fotos stammen von der vergangenen Grünen Woche und zeigen, wie viel Essen man in rund zwanzig Minuten zu zweit ohne große Anstrengung sammeln kann und damit Obdachlosen, Kinderheimen und Frauenhäusern etwas gutes tut.


Gebraucht werden diesmal rund 350 HelferInnen. Treffpunkt ist am Freitag, 11.02.2011 um 17:00 Uhr - Tor 9 Messedamm/AVUS, Halle 9. Die Aktion wird voraussichtlich um 20:30 Uhr beendet sein. Wenn ihr mitmachen wollt, was mich mega freuen würde, unbedingt per E-Mail an ehrenamt@berliner-tafel.de mit, damit die das dann entsprechend koordinieren können. Sehr gerne könnt ihr auch noch weitere HelferInnen, Freunde von euch organisieren.

Hier nochmal die wichtigsten FACTS:

Wann (bitte pünktlich)
Freitag, 11. Februar 2011 - 17:00 bis voraussichtlich 20:30 Uhr

Treffpunkt
Messe Berlin - Eingang Tor 9 Messedamm/AVUS - Treffpunkt Halle 9 - siehe rote Markierung im Lageplan


WARUM?
Das übrig gebliebene frische und genießbare Obst und Gemüse würde ohne die Berliner Tafel im Mülleimer landen - 2010 sammelten rund 300 Helfer/innen etwa 150 Tonnen unterschiedlichster Obst- und Gemüsesorten auf der Fruit Logistica. Es gibt ein gutes Gefühl, sich an so einer tollen Aktion zu beteiligen!

Bitte beachten

· Nur Kleidung mitnehmen, die am Körper getragen werden kann (keine Lagermöglichkeit).
· Bitte keine Wertsachen mitbringen.
· Wenn gewünscht, eigene Arbeitshandschuhe mitbringen.
· Pflaster und Taschenmesser wären sehr gut.

Ich freu mich riesig, wenn ihr dabei seid!

Sonntag, 6. Februar 2011

Sonntag mit Robert Doisneau und Van Gogh

Le baiser de l'hôtel de ville
'Fischerboote am Strand von Saintes-Maries' (1888)

Das eine und das andere ging heute auf sehr schöne Art und Weise in meinen Besitz über. In Form eines Kataloges in Geschenkverpackung und einer Replik vom Boxi Flohmarkt. Viele Dank, Angeline.

Samstag, 5. Februar 2011

Street art Tel Aviv - Funk25, Adi SENED, This is Limbo, Lucca Di Maggio und v.a.


Nach der unglaublich beeindruckenden Reise nach Jerusalem hatte ich mich schnell entschieden weniger in Israel zu reisen, als vielmehr ziellos und allein durch die Straßen von Tel Aviv zu tingeln. Die Stadt zu erleben, in ihr zu atmen, die Augen offen zu halten für alles, was meinen Blick fängt. Dabei kamen mir nicht nur die vielen Bauhausgebäude, sondern immer wieder auch interessante Street-Art-Pieces vor die Linse. Überraschend oft sah ich Funk25, den ich bereits aus Berlin kannte. Sonst natürlich viele politisch aufgeladene Sprühwerke. Ich liebe die kleinen witzigen Characters von Sened und das Artwork von Lucca Di Maggio und This is Limbo! Greetings and hearts to Israel! 

Kennt noch mehr Namen der anderen Artists?
Mehr Infos gibts auch hier http://telavivstreetart.blogspot.com/