Samstag, 14. Februar 2009

Gedanken zu Jeff Koons Celebration

..eigentlich fand ich diese Ausstellung extrem Nervig, weil dieser Typ auch irgendwie mehr PR als Kunst beherrscht, so scheint es. Dennoch sind die Betrachterspiegelungen irgendwie interessant, man sieht sich selbst aus den unterschiedlichsten Perspektiven und Verzerrungen, für die man auch noch Eintritt gezahlt hat. Eigentlich stört mich das immer, wenn Bilder im Museum verglast sind und ich mich selbst sehe. Ich will doch das Kunstwerk sehen und nicht mich. Damit spielt Koons hier ein wenig. Er projeziert uns in seinen Kitsch. Und wir sehen in seinem Kitsch Kunst. Die Ironie ist also nicht zu übersehen und spektakulär sind die Sachen irgendwie auch. Sowas wollen ja die Leute. Action. Farbe. Pop. Unterhaltung eben. Dafür isses vielleicht ganz nett.
Dennoch ist selbst das irgendwie ausgelutscht. Spiegel sind ja schon ewig Thema der Kunstgeschichte. Also wo ist bitte der Mehrwert von Jeff Koons? Wenigstens gab es ein schönes Bild inklusive Betrachterspiegelung.

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