Dienstag, 4. August 2009

Nachtdigital 2009

Das Nachtdigital in Olganitz sollte das vielleicht schönste Festival diesen Sommer werden. Mitten im Nirgendwo, 3000 tanzaffine Menschen, zwei Bühnen, absolut unglaublich "heißes" Wetter, ein märchenhafter Zeltplatz und fantastische musikalische Häppchen.
Wiedereinmal mit der Mitfahrgelegenheit unterwegs, traf ich gegen 22 Uhr auf dem Ex-DDR-Camping-Gelände ein. Wie schon bei der Fusion sollte es nicht lange dauern bis ich bekannten Gesichtern begegnete. Meine Jungs sollte ich wenig später auch nach und nach treffen.
Da ich am selbigen Tag um sechs in der Früh aufgestanden bin, um von Jena nach Berlin zu driven, um dann ein paar Stündchen zu arbeiten, um danach ohne Pause sofort zum ND zu heizen, war ich völlig platt.
Dennoch sollte diese Nacht die wohl längste des Wochenendes werden. Ein wenig aufgeregt, fiberte ich dem Erscheinen von Moderat entgegen. Wie einige wissen, mag ich das aktuelle Album der Apparat+Modeselektor-Fusion erheblich. Nachdem ich mir bei Moderats New Error allerdings einen halben Ohrsturz zugelegt habe, brauchte ich ne kleine Pause in 100 Metern Entfernung und ich konnte alles nur noch von Weitem genießen. Die Oropax sollten mich den Rest des Festivals leider auch nicht mehr verlassen. :-(
Nun gut, ich ließ mich nicht entmutigen und im Morgengrauen ging die Tanztriade (Whignomy-Koze-Bennemann) dann weiter. Die Schuld daran trugen, wie fast immer, die Whignomy Brothers. Ein absolut feinstes Set, dass uns bis in die Mittagssonne bei Laune hielt. Teilweise halb im Wasser tanzend, ließ es sich bei fast 40 Grad in der Sonne aushalten, bis der letzte Ton verhallte.
Danach gings auf dem "SleeplessFloor" des Nachtdigitals weiter. Für mich allerding war erstmal schlafen angesagt. Zwei Stunden hab ich das dann auch bei brütender Hitze unter unseren luxuriösen Ghost-Pavillions geschafft. Dann animierte mich das sechs Stunden Set von Koze erneut zum Tanzen. Und das bis zwölf Uhr nachts. Obwohl für mich noch Marbert Rocel und Matthias Kaden auf dem Plan standen, habe ich mich um zwei Uhr nachts für das Zelt meines besten Freundes entschieden. Ich und meine Nieren waren einfach voll im Eimer und jeder Schritt schmerzte bereits. Schlafen war da definitiv die einzig richtige Entscheidung.
Pünktlich zu Steffen Bennemann, auch "Mr. Afterhour" genannt, sollte ich wieder nach sechs Stunden Schlaf topfit vor der Mainstage stehen und zum letzten Mal meine Hüften zum Beat von "Say Goodbye" bewegen. Danke an dieser Stelle an sexy Steffen Bennemann für diesen gelungenen Abschluss des wohl herzlichsten Festivals diesen Jahres, denn wiedereinmal ist mir an diesem Wochenende bewusst geworden, warum mein bester Freund, mein bester Freund ist und bleibt. JA Micha, dieser Post ist eine Best-Friends-Liebeserklärung an dich!!! Und an alle anderen, dies noch nicht wissen. Nein, wir hatten und haben nichts miteinander. :-)



4 Kommentare:

  1. very nice indeed, didnt see you..was very tired the Saturday so i stayed at the camping!

    my week berlin was really wunderfull...look my pictures!

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  2. wenn moderat mode wäre hätten alle das gleiche Tshirt an...! will heutzutage nich jeder ein wenig moderat sein...ich kanns nich mehr hören...det nervt ...medienhype moderat det nervt...det nervt ...det nervt ,,habt ihr nichts besseres...überall das gleiche ..det nervt...

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