Diese Nacht hatte ich wieder einmal einen der besonderen Art, an den ich mich wegen seiner Science-Fiction-Qualität noch ganz gut erinnere. Ich war zuhause im Heimatdorf. Lief über die Brücke, die über den Fluss führt und plötzlich ein Flugzeug - eine kleinere Privatmaschine, stürzt neben mir ins Wasser! Der Fluß, der eigentlich nur ein bis zwei Meter tief ist, schluckt die Maschine, sie implodiert unter Wasser, riesige Fontänen stürtzen auf mich ein. Ich fange an zu rennen. Renne in das Haus einer alten Freundin, zu der ich heute keinen Kontakt mehr habe. Sicherheit. Zunächst einmal.
Doch plötzlich wird es dunkel. Nicht nur im Haus, sondern überall. Als hätte jemand die Sonne ausgeknippst. Der Blick zum Himmel sagt mir, es gibt sie nicht mehr. Es wird nur ein bisschen kühl und es windet. Ich überlege mir, dass unser Planet Erde um die Sonne kreist und nun verwirrt durchs All schwirren muss, oder fällt der dann irgendwo runter? Ich weiß, dass jetzt das Ende gekommen ist, aber bleibe seltsamerweise verhältnismäßig entspannt. Ich habe es immer gewusst, dass es so passieren wird. Ich warte förmlich darauf. Ich laufe nach draußen, in irgendeinen Raum, wo sich 10 mir unbekannte Menschen treffen und auf ein Radio hören, in dem filmischerweise verkündet wird, was eigentlich passiert ist.
Die Sonne hat tatsächlich einfach aufgehört "zu scheinen". Sie ist gestorben, wie ein plötzlicher Tod, der jeden von uns unvorhersehbar treffen kann. Ein plötzlicher Herztod, ein Schlagafall, ein Unfall. Plötzlicher Kindstod. Man kann so etwas schwer erklären und vorhersehen und das verunsichert mich, macht mir Angst. Der Gedanke und die Vermutung eines ganz plötzlichen und unverschuldeten Todes verfolgt mich schon mein Leben lang. Seltsam. Woher kommt das?
Witzig war, das sich der ganze Traum im Modus eines Kunstfilms der AES+F Gruppe aus Moskau abspielte, den ich auf der Biennale in Venedig 2007 gesehen hatte. Sehr passende musikalische Rahmung meiner Endzeitvariante. Gott sei dank scheint die Sonne heute wieder!
Doch plötzlich wird es dunkel. Nicht nur im Haus, sondern überall. Als hätte jemand die Sonne ausgeknippst. Der Blick zum Himmel sagt mir, es gibt sie nicht mehr. Es wird nur ein bisschen kühl und es windet. Ich überlege mir, dass unser Planet Erde um die Sonne kreist und nun verwirrt durchs All schwirren muss, oder fällt der dann irgendwo runter? Ich weiß, dass jetzt das Ende gekommen ist, aber bleibe seltsamerweise verhältnismäßig entspannt. Ich habe es immer gewusst, dass es so passieren wird. Ich warte förmlich darauf. Ich laufe nach draußen, in irgendeinen Raum, wo sich 10 mir unbekannte Menschen treffen und auf ein Radio hören, in dem filmischerweise verkündet wird, was eigentlich passiert ist.
Die Sonne hat tatsächlich einfach aufgehört "zu scheinen". Sie ist gestorben, wie ein plötzlicher Tod, der jeden von uns unvorhersehbar treffen kann. Ein plötzlicher Herztod, ein Schlagafall, ein Unfall. Plötzlicher Kindstod. Man kann so etwas schwer erklären und vorhersehen und das verunsichert mich, macht mir Angst. Der Gedanke und die Vermutung eines ganz plötzlichen und unverschuldeten Todes verfolgt mich schon mein Leben lang. Seltsam. Woher kommt das?
Witzig war, das sich der ganze Traum im Modus eines Kunstfilms der AES+F Gruppe aus Moskau abspielte, den ich auf der Biennale in Venedig 2007 gesehen hatte. Sehr passende musikalische Rahmung meiner Endzeitvariante. Gott sei dank scheint die Sonne heute wieder!
besser alpträumen als nicht schlafen.
AntwortenLöschentrotzdem krass.