Dienstag, 4. Mai 2010

Eine Utopie kann niemals Wirklichkeit werden.

Jeden Tag verlieren wir ein Stück unserer Naivität.
Jeden Tag verlieren wir mehr und mehr unsere Unschuld.
Wir verlernen intuitiv zu lieben, um rational abzuwägen. Was Liebe wohl eigentlich ist? - fragen wir uns.
Das Denken zerstört jegliche Magie.
Pragmatische Lösungen sind hier keine Lösungen.
Vollkommene Liebe kennt keine Zweckmäßigkeit. Oder doch?

Kann mir nicht jemand dieses Gefühl zurückgeben?

Ja, vielleicht sogar Du:
Dieses Kribbeln, diese Aufregung, diese Atemnot. Sie kommt mir bekannt vor.
Diese Röte, die du mir ins Gesicht treibst, das nichtendende Lächeln, welches meine Falten noch tiefer werden lässt, Hände, die sich ganz kurz fassen, Küsse, die meine Lippen rauh werden lassen, Berührungen, die einen zusammenzucken lassen. Konzentration Fehlanzeige. Das alles kommt mir bekannt vor.

Und doch. Die Präsenz der Skepsis.
Es ist nicht ganz, wie erinnert.
Die Utopie kann immer weniger Wirklichkeit werden.

Der naive Blick aus einer naiven Perspektive.
Wirklich.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen