In der Installation von Cardiff & Miller hört man aus einem in der Mitte des Raums auf einem Tisch plazierten Megaphon die Stimme von Janet Cardiff, Träume und Gedanken rezitierend. Sie ist in ihren eigenen Albträumen gefangen, in denen sie grausame, von Angst und Schrecken erfüllte Szenen durchlebt. Im Übergang von einer Klangwelt zur nächsten folgt die Struktur des Stücks jenen unlogischen, aber dennoch miteinander in Beziehung stehenden Verknüpfungen, wie man sie aus der Welt des Traums kennt. Die Klangarbeit gerät zu einem Requiem für eine aus den Fugen geratene Welt, in der ein Mangel an Vernunft, aber auch ein Übermaß an Zweckrationalität unvorstellbare Grausamkeiten, Tollheiten und Katastrophen zur Folge hat. Der Hörer bzw. Ausstellungsbesucher wird zum Akteur in ihren audio-visuellen Inszenierungen und begibt in einen fast tranceartigen Zustand, dem etwas Religiöses anhaftet. Positive und Negative Klangerfahrung und Stimmung wechseln sich ab. In einem akustischen Part der Installation spürt man kontär zum Alptraum fast eine Art Hippiecharakter und man fühlt sich auf seltsame Weise durch das gemeinsame Klangerlebnis mit den anderer Teilnehmern verbunden.
Sonntag, 26. April 2009
Janet Cardiff und George Bures Miller "The Murder of Crows" im Hamburger Bahnhof
In der Installation von Cardiff & Miller hört man aus einem in der Mitte des Raums auf einem Tisch plazierten Megaphon die Stimme von Janet Cardiff, Träume und Gedanken rezitierend. Sie ist in ihren eigenen Albträumen gefangen, in denen sie grausame, von Angst und Schrecken erfüllte Szenen durchlebt. Im Übergang von einer Klangwelt zur nächsten folgt die Struktur des Stücks jenen unlogischen, aber dennoch miteinander in Beziehung stehenden Verknüpfungen, wie man sie aus der Welt des Traums kennt. Die Klangarbeit gerät zu einem Requiem für eine aus den Fugen geratene Welt, in der ein Mangel an Vernunft, aber auch ein Übermaß an Zweckrationalität unvorstellbare Grausamkeiten, Tollheiten und Katastrophen zur Folge hat. Der Hörer bzw. Ausstellungsbesucher wird zum Akteur in ihren audio-visuellen Inszenierungen und begibt in einen fast tranceartigen Zustand, dem etwas Religiöses anhaftet. Positive und Negative Klangerfahrung und Stimmung wechseln sich ab. In einem akustischen Part der Installation spürt man kontär zum Alptraum fast eine Art Hippiecharakter und man fühlt sich auf seltsame Weise durch das gemeinsame Klangerlebnis mit den anderer Teilnehmern verbunden.
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Hab die Ausstellung am Wochenende mit der Sarah gesehen und ich für meinen Teil war absolut begiestert von dieser Klanginstallation.
AntwortenLöschenWaren schon am Donnerstag da und es hat uns sehr beeindruckt.
AntwortenLöschenJa schade, dass es nicht geklappt hat, mit dem Treffen. Musste leider arbeiten und war heute voll platt.
Hab dein Blog auch bei ein "Herz für Blogs" beworben!
wünsch euch alles liebe, ihr Schlawiner.