Bildquelle "Everyone I have ever slept with 1963-95"Ich liebe die Kunst von Tracey Emin.
Irgendwie hat das auch viel mit Identifikation zu tun.
Genau das merke ich auch bei der Beschäftigung mit Wols.
Unterbewusst faszinieren einen genau die Sachen, die am meisten das eigene Selbst spiegeln.
Ist ne rein subjektive These, scheint sich aber immer wieder zu bestätigen, zumindest im Bezug zu zeitgenössischer Kunst.
Vielleicht liegt das eben auch an der vorher beschriebenen Egozentrik des eigenen Ichs. Das Kunstwerk stellt die Frage nach dem eigenen Ich, die man sich selbst nicht beantworten kann. Deswegen fasziniert es. Selbstfindungsfalle?
(trifft natürlich weniger auf politische Kunst zu, es sei denn man ist stark politisch orientiert, dann steht man glaub ich auf Beuys, bis zum Abwinken)
Aber wie schon gesagt, rein subjektive These.
Haben wollen, sage ich zu Tracey Emin "Strangeland", weil ich mich ebenso in dieser strangen Welt um deren Entschlüsselung bemühe.
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