Mittwoch, 29. April 2009

Invasion der Ray Ban Brillenträger!

Am Tag sieht man hier in Berlin mindestens 50 dieser Plastegestellen in allen erdenklichen Farben auf den Nasen der Szeneartisten. Ray Ban muss doch ein Wachstum von 1000 Prozent seit letztem Jahr verbuchen. Wenn man bedenkt, dass diese Brillen in der Produktion vielleicht 5 Euro kosten ist es mir ein Rätsel, warum dafür so viel Kohle hingeblättert wird.
Ich jedenfalls finde es peinlich den Wayfarer Square auf der Nase zu tragen. Nichts gegen Ray Ban, die alten Gestelle oder eben auch andere aus der aktuellen Kollektion sind echt cool, auch die Webseite ist ganz nett anzusehen, aber dieser Trend ist mir eindeutig zu Mainstream und hat nichts mit individuellem Styling zu tun.

Dienstag, 28. April 2009

Für mehr Sichtbeton in unseren Hütten!

Ich steh so verdamt auf Sichtbeton. Seine krude Wirkung lässt Kunstwerke nochmehr aufblühen. Kontraste braucht das Leben. Deshalb hab ich schon vor ner Weile meine Tapeten an ausgewählten Wänden abgerissen. Für mehr Assi-Nonchalance im eigenen Wohnraum. Killt eure Rauhfaser!


Das ist das Finanzamt?

Das Finanzamt in Kreuzberg hat schon was Seltsames an sich. Irgendwie kann man diese Architektursprache nicht ernstnehmen und auch nicht verstehen. Es wirkt wie eine Parodie auf eine mittlealterliche Festung und eine Renaissancevilla zugleich. Voll verwirrend das Teil.
Eine Freundin meinte mal, dass sie dachte, dass das Gebäude renoviert wird und das nur ein Vorhang davor hängen würde. Da hat sie sich getäuscht. Die Bossen sehen allerdings so künstlich aus, dass man meint dieses Bauwerk entspringt einem kindlichen Baukasten oder ist einfach eine Illusion.

Hin und Hergerissen...

Es ist aber auch verdammt schön hier!

Montag, 27. April 2009

Ich mag Menschenhasser.

...einige meiner engsten Freunde sind Menschenhasser. Überhaupt ist dieser Hass etwas Feines, wenn er auch Arroganz beinhaltet.
Man kann sich so unglaublich gut hineinsteigern, das hat was.
Ich denke da im Besonderen an unseren letzten Besuch im Hamburger Bahnhof und die Konfrontation mit einer der Sicherheitskräfte. Menschenhass vom Feinsten war da zu verspüren. Trés amüsant.

Sonntag, 26. April 2009

Und nochmal...Beuys und Freunde im Hamburger Bahnhof


Ich kann nur jedem Raten, der sich für Beuys und seine Zeit interessiert jetzt nochmal in den Hamburger Bahnhof zu gehen. Ein paar ganz feine Exponate hat man da nach der großen Beuys Retro nochmal zusammengesucht. Von Wolf Vostell bis Daniel Spoerri hin zu Nam June Paik ist alles dabei und wie gesagt extrem interessante Ausstellungsstücke. Meine persönliche Perle war Günter Brus "Selbstbemalung". So was "Schönes" hab ich seit Ewigkeiten nicht gesehen. Mein Puls beschleunigte sich und meine Augen könnten sich nicht abwenden. Wir blieben stehen und verweilten ein wenig. Erklärungsversuche. Überflüssig. Es ist perfekt. Genau SO. Das will ich in meinem Wohnzimmer. Igendwann. Man könnte fast sagen Fetisch auf hohem Niveau.
Qualität statt Quantität und eine ganz besondere Perle. Danke an meinen alten Chef Herrn Prof. Blume meines Berliner Herz&Heimatmuseums Hamburger Bahnhof.

Janet Cardiff und George Bures Miller "The Murder of Crows" im Hamburger Bahnhof

Mit ihrer bisher größten Sound Installation "The Murder of Crows" setzen die beiden kanadischen bildenden Künstler Janet Cardiff und George Bures Miller ihre seit Mitte der 1990er Jahre gemeinsam verfolgte Auseinandersetzung mit den skulpturalen und physischen Eigenschaften von Klang fort. In der historische Halle des Hamburger Bahnhofs wurden insgesamt 98 Lautsprecher installiert, durch die in besonderer Wiedergabetechnik Stimmen, Musik und Klangumgebungen in einer Art Komposition abgespielt werden. Der Besucher nimmt Platz auf Klappstühlen zwischen den Boxen und wird klanglich direkt angesprochen. Die spezielle Ambisonic-Raumklangtechnik erzeugt beim Hörer ein gesteigertes räumliches Hören und Empfinden, und die in dem dreidimensionalen Klangraum auftretenden akustischen Ereignisse sind von bestürzender Präsenz für die individuell vom Sound betroffenen Hörer. Die Installation ist dabei eher konzipiert wie ein Film bzw. ein Theaterstück, allerdings mit allein von Klängen erzeugten Bildern und narrativen Strukturen. Dafür wurden die Klappstühle kreisförmig postiert und ein großer roter Vorhang installiert. Es funktioniert, fast alle Hörer schließen ihre Augen und lauschen der Aufführung. Das dreiteilige Stück dauert etwa 30 Minuten und so wird es fast jedem Hörer möglich gemacht das Stück in voller Konzentration zu begreifen. Der Titel der Installation »The Murder of Crows« bezieht sich auf die englische Bezeichnung für einen Schwarm von Krähen und das ungewöhnliche Phänomen, das als "Krähenbegräbnis" bekannt ist: Beim Tod einer Krähe kommen viele Artgenossen zusammen und stimmen, mitunter über 24 Stunden lang, eine Totenklage an.
In der Installation von Cardiff & Miller hört man aus einem in der Mitte des Raums auf einem Tisch plazierten Megaphon die Stimme von Janet Cardiff, Träume und Gedanken rezitierend. Sie ist in ihren eigenen Albträumen gefangen, in denen sie grausame, von Angst und Schrecken erfüllte Szenen durchlebt. Im Übergang von einer Klangwelt zur nächsten folgt die Struktur des Stücks jenen unlogischen, aber dennoch miteinander in Beziehung stehenden Verknüpfungen, wie man sie aus der Welt des Traums kennt. Die Klangarbeit gerät zu einem Requiem für eine aus den Fugen geratene Welt, in der ein Mangel an Vernunft, aber auch ein Übermaß an Zweckrationalität unvorstellbare Grausamkeiten, Tollheiten und Katastrophen zur Folge hat.
Der Hörer bzw. Ausstellungsbesucher wird zum Akteur in ihren audio-visuellen Inszenierungen und begibt in einen fast tranceartigen Zustand, dem etwas Religiöses anhaftet. Positive und Negative Klangerfahrung und Stimmung wechseln sich ab. In einem akustischen Part der Installation spürt man kontär zum Alptraum fast eine Art Hippiecharakter und man fühlt sich auf seltsame Weise durch das gemeinsame Klangerlebnis mit den anderer Teilnehmern verbunden.


Dinieren im gefühlt heimatlichen Hain - Schmitts, Bürgeramt, Frittiersalon.

Schon lange ist ein Post fürs Schmitts überfällig. Seit fast zwei Jahren gehen wir nun regelmäßig zum Essen oder Trinken dorthin. Das Preis-Leistungsverhältnis haut auf jedenfall hin. Empfehlen können wir die Gemüsegnocchi und den kleinen Salat, der meist mit selbstgebackenem Brot gereicht wird. Aber auch bei dem Rest der kleinen Speisekarte kann man nie daneben wählen. Vielleicht nicht die chiceste Kneipe Friedrichshains, aber bestimmt, eine der gemütlichsten mit super netter Bedienung!
Ein weitere Tipp, den ich hier nur weitergebe ist das Bürgeramt am Boxi, wohl schärfster Konkurrent vom Kreuzburger. Ein äußerst delikater Burger wird mit Pommes zum Kleinsten Preis gereicht. Die Jungs, die uns bedienten, waren echte Atzen und voll sympatisch.
Ich denke es war sogar günstiger als der Frittiersalon in der Boxhagener, der sich in jedem Fall auch lohnt. Die Pommes dort schmecken so verdammt nach Kartoffel, dass mein Gehirn Probleme hatte, dies mit dem Begriff von Pommes in Einklang zu bringen. Bio eben!
Guten Appetit wünscht Ebbé!

Fuchs the Police!

Hab mich kurz freuen können über so ne schöne Arbeit von ammoniak! Zumal ich letztens mitten in der Stadt auf der Leipziger einen gesehen habe!

Melancho-Märii oder die Frage nach der kaputten Waschmaschine

Der vielleicht persönlichste Post meiner bisherigen Bloggerhistory.
Nach meinem gestrigen sehr anstrengendem Arbeitstag lande ich an einem Samstag Abend gegen Eins im Bett. Ich bin völlig erschöpft vom Tag, habe migräneartige Kopfschmerzen, bedingt durch meine chronische Nackenstarre, hau mir ein Kirschkernkissen in denselbigen und gebe mir zwei Schmerz-Schlaf und Entspannungsburner Katadolon, um irgendwie entspannt schlafen zu können. Es fühlt sich so an, als ob die ganze Welt auf meinen Schultern lastet. Ich hoffe, dass am nächsten Tag alles besser wird und lege mich schlafen. Gegen zehn werde ich munter...bemerke, dass die Tabletten nichts gebracht haben, die Schmerzen noch schlimmer sind. Mein Kopf platzt gleich, meine Stimmung ist auf dem Nullpunkt. Ich vergetiere allein eine Stunde vor mich hin, zieh mir Westart auf Zattoo rein. Thema Depressionen, hier bin ich richtig. Sarah Kuttner und ein paar andere thematisch geladene Menschen sind auch da. Sogar ein Kunsthistoriker aus Berlin, Wullen mit Namen. Ich identifiziere mich mit einem Typen, der ähnliche Probleme hat, vorallem familiär, dann beschließe ich nochmals einen Schlafversuch zu starten, um meinen Nacken zu entspannen. Alles knackt, ich traue mich im Liegen nicht meinen Kopf zu wenden, weil ich Angst habe, dass sich was ausrenkt, eine Ader platzt, ich gelähmt bin oder Ähnliches. Andererseits wünsche ich mir den Tod - die Erlösung, von den Schmerzen und allen anderen Problemen, die mich umgeben.
Ein Klingeln weckt mich, so nach ner Stunde. Ich werde wach und schlagartig erinnere ich den soeben gelebten Alptraum. Ich bin geschockt. Ich möchte weinen, geht nicht, denn ich werde an der Hautür erwartet. Mir wird immer mehr bewusst, dass ich ne Menge Sachen verdränge. Nun heißt es brunchen. Wieder verdrängen. Weiterleben. Funktionieren. Ich erzähle den Mädels trotzdem von meinem Traum, sie umarmen mich, versuchen mich zu stützen und fordern mich auf zu heulen. Geht aber nicht. Ich bin einfach zu sehr unter Schock. Auch kulturell bin ich heute zu nichts mehr fähig, alles Aktionen werden abgeblasen.
Ich gehen nach Hause. Bin wieder allein. Da packt mich die Sehnsucht. Es gibt nur einen Menschen, der es schafft mich derzeit glücklich zu machen. Ich rufe ihn an, wir telefonieren - oberflächlich, ich fange an zu weinen und zögerlich begreift er die Situation. Zu meinem Traum fehlen ihm die Worte, er ist nicht fähig sich dazu zu äußern. Dennoch beteuert er seine Liebe zu mir und sagt mir wie sehr er mich will und vorallem für mich da sein möchte, bedingungslos. Mindesten zehn Mal. Ankommen tut es bei mir allerdings nur zögerlich. Ich heule weiter. Ich verstehe nicht, dass, wie und warum man Ebbé lieben kann und vorallem all das ohne Forderungen zu stellen. Das ist mir fremd, schon immer. Dennoch will ich es begreifen, mich darüber freuen und es genießen, und vorallem teilen. Genau das werde ich jetzt tun.
Nicht nur mein Bedürfnis nach Sicherheit wird immer größer. Mir scheint als ginge es derzeit allen Menschen in meinem Umfeld so, die sich in feste Beziehungen begeben und dann das volle Programm fahren. Ich will das auch! Aber so einfach ist das eben nicht. Tägliche Kämpfe wollen ausgefochten werden, nicht mit dem Partner, sondern mit sich selbst. Das kostet Kraft, die ich bisher genutzt habe, um Mauern um mein Herz zu errichten und um mein Ego aufzubauen. Diese Mauern aus gefühltem Titan sollen jetzt eingerissen werden.
Die Ebbé will endlich teilen. Und diesmal Alles.

Donnerstag, 23. April 2009

Auf ne Coke und The Kooks in die Arena!

Auch wenn das wahrscheinlich das endkrasse Gedränge wird. The Kooks for free lass ich mir am Samstag in der Arena Berlin nicht entgehen. Mehr Infos unter http://www.myspace.com/cokemusic.

My (Illustration)Home is my Castle(magazine)

Immer wieder nett anzusehen und die eine oder andere Perle im Architektur und Kunstbereich ist neben viel Graffiti auch immer dabei. Illustration ist dennoch ein "Bereich" der Kunst, welcher mich weniger reizt. Meistens wiederholen sich die Styles, selten finde ich Sachen wirklich cool und die Aussagen, falls welche getroffen werden, sind meistens platt. Soll ja letztlich auch "Gebrauchskunst" sein. Diesem Image will man seit Jahren entkommen und sich zu einer neuen Kunstgattung etablieren, bzw. die Graphik revolutionieren. Das versuchte auch die IllustrativeMesse hier in Berlin mit, wie ich finde, mäßigem Erfolg.
Welche Illustrationsblogs besucht ihr oder welche Mags gefallen euch? Welche llluatratoren sind für euch unantastbar. Her damit, ich will meine Meinung ändern! :-)

Irgendwann kann ich das auch!


Herzchen, dein Blog ist toll!

Oh ja, ich habe auch ein Herz für Blogs. Meine Lieblingsblogs findet ihr rechts in der traditionellen Blogroll. Schön, dass mich mein derzeitiger Lieblingskunstblog auch gleich als erstes erwähnt. Ein Mediziner mit Sinn für Kunst. Wenn das nicht der nächste Mc Sexy wird?! ;-)
So macht mir das "Gruppenkuscheln" jedenfalls Spass.
TheFastLife - Musikblog für Verrückte all over the world mit ner Menge gratis Downloads!
Wer kommunikativ auf nem hohen Level bleiben will, besucht SENDR
und um mal in ein anderes Leben einzutauchen und seinen persönlichen Voyeurismus zu bedienen, taugt Chaosplanet. Sausympathisch.

Ansonsten bin ich eher das Mädchen, was hier versucht ihr eigenes Süppchen zu kochen. Eher sporadisch gehe ich auf die Suche nach neuen Blogs. Ich finde auch, dass es mich zu sehr dazu verleitet Themen zu adaptieren. Hier soll letztlich nur über persönliche Erfahrungen geschrieben und vorallem in eigenem Interesse dokumentiert werden. Ausstellungen oder Konzerte, die ich mit eigenen Augen gesehen und erlebt habe, Bücher, die ich gelesen, Filme, die ich gesehen habe usw. Ganz im Sinne der Begriffe von Ereignis und Aura. Dazu kommen natürlich diverse Sinnlosigkeiten, die ich der Dialektik wegen ins endlose Web schmeiße.
Lieb mich oder hass mich. Beides hat seine Berechtigung. :-)
Duch die Aktion von Stylespion findet man jedenfalls massenweise cooler Blogs...testgelesen wird die nächsten Tage und Wochen, dann zeigt sich was Sinn macht.

Dienstag, 21. April 2009

Wi-Wa-Wochenende in Berlin...

Nach so langer Zeit im Exil wirds Zeit mal wieder kulturell an den Start zu gehen.
Hat jemand nen Vorschlag? Welche Ausstellungen sind sehenswert? Welche Galerien interessant?
Im Kunsthandel Wolfgang Werner Bremen gibt es jedenfalls Wols, Fautrier und Tapies zu sehen. Da das eher selten ist, werde ich mir das mal reinziehen. Im Guggenheim kann man auch mal vorbeischauen, da gibts Fotorealismus im Amerika der Siebziger. Auf jeden Fall gebe ich mir aber Katharina Grosse in der temporären Kunsthalle.

DICKAAA!

Irgendwie hab ich ne Schwäche für Tieranimationen...

"WannA play"!

So Kinder, nachdem ich jetzt mehrer Jahre immer wieder angefangen habe Gitarre zu lernen, um es dann doch wieder sein zu lassen, check ich jetzt mal die Tasteninstrumente aus. Ich dachte vorerst an ein schönes Anfängerkeyboard mit diversen Soundeffekten. Für Lieder von Moloko oder Feist sollte es vorerst reichen. :-) Wer also noch so ein Teil verstaubt zu Hause rumstehen hat oder weiß, wo ich günstig oder gebraucht so eine Spielerei herbekomme, darf es jetzt und hier laut sagen!
Zu spät, ist es ja angeblich nie.

Für O.


Das Zwittscher-Omen.

Nun hat mich Twitter zum ersten Mal leicht amüsiert. Der Sascha Lobo postete bei Twitter das Bild von Paul Klee "Zwitschermaschine". Als hätte Paul Klee gewusst, was da mal auf uns zu kommt.
Nun kann es doch kein Zufall sein, dass ich seit geraumener Zeit mit eben diesem Bild in Postkartenformat als Glücksbringer im Silberpfeil unterwegs bin.
I Have 2 Twitter!
Mal ernsthaft, so richtig was zu sagen, hab ich ja noch nicht.. Aber dabeisein ist ja anscheinend alles ;-)

Barcelona-Short-Story

Ich glaube ich habe noch nie soviele scöne Menschen gesehen, wie in Barcelona in den zwei Tagen. Mein Herz ging auf bei so vielen unterschiedlichen Menschen im Stadtbild, die es sich zu beobachten lohnte. Die Sachen von Gaudi haben mich, wie erwartet, eher enttäuscht, aber eine Skulptur von Aristide Maillol auf dem Weg zum Park Guell konnte mich kurzzeitig entschädigen. Was ist dran an Gaudi? Das ist doch genauso schlecht wie dieser Hundertwasser? Oder? Reiner Pop? Jugendstil vom Feinsten? Tragisch jedenfalls das der Typ von ner Straßenbahn erfasst wurde.
Nun dennoch muss man sagen, Gaudi passt einfach zu gut in diese positive lebensfrohe Stadt, aber kunsthistorisch ernstzunehmen ist diese DisneyKirche für mich nicht.
Ich könnte mir auch gut und gerne vorstellen nochmal mit Freunden ne ausgiebige Clubtour in Barcelona zu machen. Wir waren leider nach Portugal total kaputti und genossen mehr das Flair des Schlenderns als uns zum Feiern zu nötigen. Unser Hostel lag direkt in der Stadt, nahe der Rambla.
Auf dem Weg zum Hafen analysierten wir die steigende Anzahl amerikanischer Ketten auf DER Straße Barcelonas und ließen natürlich den ein oder anderen Euro beim Shoppen. In dem Center am Hafen fand zufällig ein Konzert der schwedischen Popgruppe Lacrosse statt, die echt Spass gemacht haben und uns dann doch zum dancen animierten. Der Typ der neben mir stand, hat zum Glück auch ein Video gemacht. Meines schauen jetzt voyeuristische Diebe.
Alles in Allem war Barca toll nur die Zeit zu kurz. :-)
Für Tipps für den next Trip bin ich sehr dankbar...

So, Ebbé wird jetzt reich!

So, ich habe beschlossen jetzt endlich mal reich zu werden. Gestern habe ich angefangen mal wieder nen Tipp abzugeben und morgen gewinne ich dann 12 Millionen im Lotto. Känzele alle meine Jobs und verbringe erstmal den Sommer und vorallem das Sonarfestival in Barcelona. Sonst trefft ihr mich in Amsterdam, Madrid, London, Paris oder Stockholm und auf genannten Festivals. Nebenbei schreibe ich mit meinem neuen MacBookAir weiterhin das entzückende Ende meiner grandiosen Magisterarbeit. Ich düse im August mit meinem Liebsten an die französische Atlantikküste und werde zur absolut klischeeuntypischen Surferbraut. Scheiß auf Roxy und Co. Im September gehts über Mailand zur Biennale nach Venedig. Natürlich kaufe ich alle meine Freunde von ihren Verpflichtungen frei, damit sie alles mit mir teilen können. So genug gesponnen...
Falls das nicht klappt mit dem Lottogewinn, starte ich am Wochenende mal wieder nen Flohmarktstand aufm Mauerpark. Wer also zu meinem Reichtum beitragen will, oder mich einfach mal besuchen will, oder vielleicht auch mithilft oder mitmacht, kommt bei schönem Wetter vorbei.

Please, Rock Me - Wolfgang Amadeus Phoenix!

Meine erste Begegnung mit Phoenix ist schon ne ganze Weile her. Damals war ich geschätzte 17 Jahre alt, als es mir der Mix von If I Ever Feel Better extrem angetan hatte. Mein erster Freund, der selbst ab und zu Platten auflegte, besaß das Vinyl, und so konnte ich Phoenix ganz und gar verfallen. Seit dem ist meine Liebe unendlich gewachsen. Das Konzert auf meinem ersten Melt! Festival, bei dem ich sogar in der ersten Reihe mitgrölen konnte, war Hammer. Keine Frage, dass ich jetzt schon ne ganze Weile wie blöde auf das neue Album warte, das erst am 25. Mai erscheint.
Zum Glück gibts auf der MyspacePage schon einige Sachen zum tasten.
Live wird man die Jungs auf dem SpexFestival im geliebten Berghain sehen können und aufm Melt!Festival. Wer mit mir am 20.5. ins Berghain gehen möchte, kann sich gerne melden. Die Karte kostet so um die 29 Euro und Ricardo is auch da. :-)

Sonntag, 19. April 2009

PP like PortugalPuzzle

Ich kann es kaum glauben, aber ich bin zurück.
Eignetlich wollte ich auch ein kleines bebildertes Reisetagebuch veröffentlichen, aber leider wurde mir am letzten Tag in Barcelona vor Gaudis Disney Kirche mein Brustbeutel in einem Moment der Unachtsamkeit gezockt.
Darin enthalten meine wunderschöne rosa SonyCyberShot für sauviel Kohle und mein geliebtes Mobile. Beide voll mit den schönsten Photos aus Portugal und Barcelona.
Nun als Mädchen heult man dann erstmal ne Runde (so circa ne halbe Stunde), verflucht sich selbst, den Urlaub, die Welt und betrachtet alles als ein böses Omen für die Zukunft. Dann sagt an sich, dass man ja gesund ist und einem kein Arm abgehackt wurde usw.
Dennoch fühle ich mich seit gestern einfach nur nackt. Ohne Handy. Ohne Nummern. Ohne Freunde. Ohne Kontakte. Nichts klingelt. Nichts nervt. Irgendwie auch befreiend. Dennoch nervend Menschen anzurufen, um über wieder Menschen, Telefonnummern von Menschen rauszubekommen, die man ja irgendwie braucht.
Und wie bekomme ich jetzt eine neues Telefon? Habt ihr vielleicht eines rumliegen, das auch ne gute cam hat? Möchte mir jemand zufällig sein IPhone schenken?
Naja, wie auch immer. Ich bin zurück. Und was soll ich sagen. Fast 70 Mails im Postfach sind echt krass. Ich freue mich über neue Kommentare und Followers on Twitter. Und ich habs vermisst hier meinen Senf abzugeben. Mein Babymac war noch nie so lange aus wie in diesen gefühlten 50 Tagen.
Eigentlich dachte ich auch ich komme total erholt aus dem Urlaub wieder, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Nach dem Trip durch halb Portugal, schäbige Hostels, sowie Klischeebestätigende deutsche Surfcamps und Kulturschocks in Barcelona bin ich ganz schön fertig. Jetzt ne Woche Urlaub.
Wie auch immer, ich habe mich entschlossen mit Images aus dem Web mir irgendwie den Urlaub zusammenzupuzzeln. Immerhin habe ich kurzzeitig ein ausgiebiges schriftliches Reisetagebuch geführt, das mir ein bisschen hilft.
(Leute, die mich kennen wissen, wie vergesslich ich bin.)
Nun ein paar Worte zu Porto. Bevor ich nach Porto kam hatte ich lediglich den Wikipediaeintrag gelesen und hoffte dort ein wenig mehr über die Stadt zu erfahren.
Der Freund, der mit uns unterwegs war, hatte dort studiert und so versorgte er uns die ganze Zeit mit Informationen.Schon als ich vom Flughafen in die Stadt fuhr, fielen mir einige Sachen auf. Porto und Portugal insgesamt verfügen über eine äußert lebendige GraffitiSzene, wie ich sie nicht erwartet hätte. Jede Wand wird da für vorwiegend "klassisches" Graffiti genutzt. Auch Züge werden krass gemalt und fahren so durch ganz Portugal. Scheint dort niemand wirklich zu verfolgen. Die Wohnviertel außerhalb sind von Wohnblocks, aber auch Einfamilienhäusern mit den typischen portugiesischen Kacheln dominiert. Immer wieder stechen aber extrem moderne Wohnhauser aus den Häuserzeilen hervor. Beachtlich.
Ansonsten ist die Altstadt von Porto zurecht UnescoKulturerbe. Schade ist nur, dass fast alle Häuser nicht bewohnt sind und überall VENDE SE zu lesen war. Die Stadt und besonders der Norden von Portugal ist extrem arm. Deswegen war die Stimmung in Porto auch ein wenig bedrückend. Überall Bettler. Das Gefühl von Einsamkeit. Verlassenheit. Das bleibt von Porto.
Eines der abartigsten Dinge, die ich je gegessen habe, ist die Leibspeise der Portugiesen. Francesinha. Da wir mehrere Male abends in einer beliebten Studentenkneipe Championsleague geschaut haben, kam man nicht herum. Alle essen das. Auch Mädchen. Ich musste das probieren und es schmeckt, wie soll ich sagen...männlich...besonders die Biersoße. Ansonsten ist die Esskultur in Portugal eher bescheiden, wenn man das mal mit Italien vergleicht.
Morgen mehr...

Dienstag, 7. April 2009

Montag, 6. April 2009

Was Einstein noch nicht wusste...


die Doku, die für Erhellung sorgte.

So, Ebbe twittert jetzt.

So, ich werds jetzt mal ausprobieren, ob's cool ist.
Keine Ahnung, warum einen sofort Menschen verfolgen, sobald man drin ist. Aber nunja. Ma guckn. :-)
http://twitter.com/littleebbi

Festivals der Liebe zur Musik

Nachdem wir und gestern kurz das Lineup fürs MELT! reingezogen haben, bin ich schon fast wieder überredet an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Das bedeutet allerdings ein wahrer Sommer der Liebe zur Musik im Freien zu werden. Fest eingepant sind bereits Nachtdigital und Fusion. Dazu maybe noch Gräfenhainichen.
Hier ein paar persönliche Glanzlichter des MELT!:

Aphex Twin
Travis
Klaxons
Röyksopp
Gossip
Simian Mobile Disco (live)
Jazzanova Live!
MSTRKRFT
Trentemøller (DJ-Set)
DJ Koze
Rex The Dog
Kasper Bjørke
Bloc Party
Digitalism (live)
Phoenix
The Whitest Boy Alive
Boys Noize + Erol Alkan
Mediengruppe Telekommander
Super 700
A Critical Mass feat. Henrik Schwarz, Âme, Dixon (live)
Bonaparte
The New Wine
Oasis
Kasabian

Sonntag, 5. April 2009

Wir lieben THE NEW WINE!

Diese Jungs sind einfach so sympatisch und machen dazu auch noch unglaublich tolle Musik. Wer's nicht glaubt, kann sich musikalisch auf ihrer Myspace-Seite ein Bild machen oder liest ihren Blog mit persönlichen Tourberichten und ner Lobhymne auf Kassablanca und das Konzert in Jena.
Ich bin jedenfalls hin und weg von diesem Lied, ohne Einschränkung.

Stadtmuseum Jena - Enttäuschung die Zweite.

Was für eine schlechte Ausstellung. Konzeptionell gesehen.
Die Exponate waren verhältnismäßig ok, dafür dass man in Weimar mehr sehen kann.
Aber dann noch seine Führungen so dilettantisch zu besetzen, dass selbst die Geführten mehr wissen, ist einfach mal wieder megapeinlich für meine heimatliche Provinzstadt.
Naja, dennoch war es wohl noch das Beste, was man an einem Sonntag in Jena machen kann. Kulturell gesehen, denn nicht mal das Theater gibt Sonntag in Jena Vorstellung.

You've got to show me love!


Nachdem wir hier die letzten beiden Tage über Coolness philosophiert haben und dies eigentlich einen Eigenschaft beschreibt, die Perfektion bedeutet, die dennoch stets unerreichbar bleibt, könnte man zweifelsohne den gestrigen Abend überraschend als einen absolut "coolen" bezeichnen. Da hat einfach alles gestimmt.
Nachdem das erste Konzert im Kassa ziemlich lahm war, haben die Typen gestern mal sowas von die Bude gerockt. Sie haben mit ihren wärmenden Pophymnen für kurze Zeit alle Herzen der Anwesenden geöffnet und alles Böse im Raum gebannt. Das war so extrem kitschig und schön zugleich, dass man spätestens bei der Zugabe, und dem Stagediven von Herrn Erlend Oye Gänsehaut und Ergriffenheit in Form von extremem Herzklopfen hatte.
Auch nach dem Konzert waren die Jungs voll gut gelaunt und haben dank dem grandiosen Musikgeschmack des Oliver Goldt noch mehrere Stunden mit uns den Dancefloor gerockt.
Das war seit Jahren mal wieder ein absolut "cooler" Abend im Kassablanca.
Zu sehen gibts das Video von Courage, meinem Lieblingslied von Album "Rules", was man leider auch an meinem peinliches Gekreische hört. ;-)

Freitag, 3. April 2009

Canale Granate - In heißer Liebe zu Kreuzberg entbrannt.

So, wenn ich nochmal umziehe, dann auf jeden Fall ins belebte Kreuzberg.
Meine morgentlichen Joggingtouren am Kanal waren großartig und haben mir Kraft für den Tag gegeben.
Seitdem das Wetter so schön ist, fühlt es sich hier in Kreuzberg so an, als wäre ich jetzt schon im Urlaub (obwohl ich erst am Dienstag fliege).
Keine Ahnung, woher das kommt und warum es sich nur hier so anfühlt.

Eine Frage. Warum haben die Bäume in Berlin-Kreuzberg eine Nummer? Zur Registrierung klar. Sah trotzdem komisch aus. Ist das überall so?

Das Umspannwerk, direkt vor meiner Haustür, auch "Kathedrale der Elektrizität"genannt, ist übrigens denkmalgeschütz und würde von Hans Heinrich Müller 1924 erbaut. Duch den Backstein beruft es sich auf die Tradition nach Schinkel, in seiner kubischen Formensprache ist es für Industriearchitektur der Zeit doch schon sehr "modern". Cooles Teil.