

Ein starker Jason.Eine stärker werdende Medea.
Ein großartiges Bühnenbild, erinnernd an Isa Genzken.
Ein beeindruckender Gesangserzähler mit E-Gitarre. (der auch 'ne Band hat die Lado Youngler heißt)
Ein abruptes Ende.
Treffend rezensiert hier:
"Bösch zeigt in „Medea“ eine Paarbeziehung in der Krise, nicht den Clash der Kulturen, auf den in Grillparzer-Deutungen gern abgehoben wird. Das Korinther Exil von Jason und Medea, eine weiß verstaubte Trümmerlandschaft mit Schrottmobiliar und Rehfiguren (Bühne: Patrick Bannwart), ein Bambiland für Asylsuchende, ist auch der äußere, durchaus bildstarke Spiegel der ruinierten Leidenschaft. Die Liebe ist schon zu Beginn gestorben: Sie hängt Wäsche auf, er wütet."
Mit Katrin Wichmann (Medea), Alexander Khuon (Jason), Tino Mewes (Absyrtus), Sven Lehmann (Kreon)
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