Sonntag, 28. November 2010

Wooden Peak im Gelegenheiten. So war das - und die Luft die trug.


Ich wusste ja, dass es viel besser werden würde, als ich es erwartete, da hatte mich Fab schon vorgewarnt, aber dass es dann soooooooooviel besser werden würde, hatte ich dann doch nicht erwartet. Es war so unglaublich gut, dass ich eigentlich gar nichts schreiben will oder besser gesagt kann. Der Abend war dermaßen perfekt, wie es ein Abend mit seinen Freunden und guter Musik nur sein kann und Ja, ich überschlage mich vielleicht gerade wieder, aber ich denke, da müssen sich demnächst einige Bands hinten anstellen, um diese amazing Two-Man-Show wieder aus meinem Herzen zu verbannen. Die Musik der beiden Rostocker berührte mich gestern Abend so krass, dass ich meinte, sie spiegelte irgendwie mein Denken, diese ungebrochen gebrochenen komlexen Klänge, Beats und Rhythmen, die doch immer wieder schaurigschöne warme Popmelodien ergeben, melancholisch und doch überhaupt nicht traurig sind, sodass ich mein Grinsen während des gesamten Konzerts einfach nicht unterdrücken könnte. Ich schaue auf Nico neben mir und sehe ihm an, dass wir genau jetzt dasselbe denken oder gar nichts denken und einfach nur glücklich sind, jetzt zusammen hier zu sein und dieser Musik zu lauschen, die so anders ist und doch wie wir. Irgendwie banal kompliziert und anspruchsvoll einfach zugleich, zugänglich und manchmal sperrig, vielseitig und doch charakterstark. Ambivalente Popmusik - schubladenuntauglich - so mag ich das - so mag ich euch - ihr Schauspieler :D. Genau diese seltenen Momente mit Freunden zu teilen, zu sehen, dass sie über Musik gerade genau dasselbe fühlen können, ist doch irgendwie ein Wunder und dann auch noch so wunderbar, wenn es dank einer so sympathischen Band funktioniert... Ja, es war wirklich wunderbar und neben der unglaublich tollen Musik von Wooden Peak, die ich irgendwie auch nicht weiter und noch schlechter beschreiben möchte, (weil ich einfach will, dass ihr alle auf eines der unzähligen anstehenden Konzerte geht), ist es auch das charming Gelegenheiten gewesen, welches ich so langsam gerne als mein neues Wohnzimmer adaptieren möchte, wenn sie mich lassen...

So und wer das jetzt gestern trotz Ankündigungen via Facebook und so verpasst hat, der sollte ernsthaft am kommenden Donnerstag, dem 2. Dezember um 22 Uhr ins adiovisuelle Labor von Antje oeklesund kommen. Mehr gibt es dem nicht hinzuzufügen, bis auf das schlechte Video, welches ich gestern produziert hab, ich hoffe Maggi macht es das nächste Mal für mich besser...

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