Dienstag, 1. Februar 2011

Ebbe im Boros Kunst Bunker Berlin

Letzte Woche Sonntag habe ich es spontan in den Boros Bunker geschafft. Wir sind ohne Voranmeldung einfach hingegangen in der Hoffnung, das irgendjemand seinen Platz abgesagt hatte und so war es dann auch. Zwei Stunden später konnten wir bereits an einer Führung teilnehmen. Am Anfang der Führung wird kurz über die Geschichte des Gebäudes berichtet und die ist erst einmal einfach unglaublich. Vom Bombenschutzbunker, zum Obst und Gemüse Lagerort der DDR zum Darkroom-Techno-Tempel in den Neunzigern bis heute hin zur Sammlung zeitgenössischer Kunst durch den Medienmogul Boros. Dem Gebäude liegt ein dermaßen krasser geschichtlich bedingter Funktionswandel zugrunde, wie fast keinem anderen Gebäude in Berlin. Zu sehen gab es u.a. viele Werke von Anselm Reyle und Olafur Eliasson. Die Glocke und der silberne Schädel stammen von Kris Martin. Sie fängt zufällig an zu schwingen und erinnert daran, dass es uns alle jederzeit treffen kann (das Vanitas-Motiv vom Feinsten). Die derzeitige Ausstellung zeigt nur einen Bruchteil der Sammlung, die bald neu kuratiert werden soll.
Ich selber habe ein paar Bilder von außen und dem Foyer gemacht. Bilder einiger Exponate habe ich hier zusammengestellt. http://artefaktkollektiv.tumblr.com/

Unbedingt empfehlenswert!

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