Es ist die dritte und umfangreichste Ausstellung, die ich von Robert Mapplethorpe bis jetzt gesehen habe. Seit Beginn meines Kunstgeschichtsstudiums habe ich mich immer wieder für seine Photographie begeistert, oberflächlich vielleicht, weil sie provokant ist, ähnlich der von Larry Clark und Cindy Sherman. Doch das ist es nicht allein. Mapplethorpe schafft es anstößige Inhalte durch höchste formale Reinheit zu negieren. Was bleibt ist pure Schönheit auch, wenn diese Fetisch oder Analsex thematisiert. Es macht einen wirklich fast wahnsinnig diese exakten perfekt ausgeführten Kompositionen zu betrachten. Beeindruckend immer wieder seine Selbstporträts, die Auseinandersetzung mit Tod und Vanitas, die Ablichtung seiner Künstlerfreude, hier Louise Bourgeois und Patti Smith. Neu zu entdecken war für mich die Serie mit den Kindern. Unglaublich gelungen.
Ich habe versucht hier nur Bilder zu sammeln, die man auch in der Ausstellung sehen kann, um einen ersten Eindruck zu vermitteln. Geht unbedingt dahin - das ist jetzt schon eine der besten Ausstellungen in 2011!











Ich will so ein Ausstellungsposter! Kann man die wo gratis haben?
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