Früher, da gab es dich und mich.
Auf einer Schule.
Wir haben uns täglich gesehen und ignoriert, obwohl wir uns kannten.
Wir beide waren besonders. Irgendwie. Du für mich und ich für Dich.
Da war etwas zwischen uns. Das haben wir beide gemerkt,
doch bestimmen konnten wir es nicht
und so hat jeder von uns für sich gelebt, obwohl wir den einen Mann gemeinsam hatten.
Du als Freund und ich als besten Freund.
Fünf Jahre später treffen wir uns wieder. Auf einer Wiese mitten in Berlin. Wir beide sind hier gelandet.
Ich trage meine Gürtel, wie du sie trägst.
Wir rauchen denselben Tabak.
Erzählen uns ähnliche Geschichten, als würden wir uns ewig kennen
und das tun wir auch.
Wir beide sind jetzt entspannt und irgendwie erwachsen.
Lachen über die Ignoranz von damals.
Plötzlich ist alles so klar. Wir sind uns jetzt so nah, wie wir uns selbst damals fern gewesen sind.
Ein 'wir' war unmöglich.
Gestern sitze ich in deiner Aufführung.
Sehe dich spielen und fühlen und wünschte ich wäre, so wie du.
Heute sind wir in der Galerie, in der ich arbeite und du wirst zur Eröffnung kommen.
Wir bewundern und akzeptieren uns, für das was wir sind.
Und ich behaupte erst jetzt, hier durch diese Stadt war das möglich.
Ein Kennen- und sich lieben lernen in neuem Kontext.
Und dafür liebe ich Berlin,
und diese Wiese auf der wir uns vor drei Monaten ganz spontan getroffen haben,
denn ab diesem Tag gab es ein 'wir',
das mich bis heute sehr glücklich macht.
Für Nadine.

in diesem zusammenhang würd ich mich gern nochmals als propheten der zukunft bezeichnen.
AntwortenLöschendanke, danke. glückwunsch.
hehe. :)
du bist verrückt und ich gerührt, dass mir tränen in die kulleräuglein springen.
AntwortenLöschendanke für uns.
von glück erfüllt.
wartets ab bis ich wieder da bin dann gibts karambollage in eurem liebesglueck, dann gibts naemlich nen dicken dreier!!
AntwortenLöschen