Donnerstag, 28. Januar 2010
Die noch popigere amerikanische Varinante von Uffi - Kesha
Ich muss schon sagen, diese Lady ist heiß. Man achte auf ihre trainierten Beine. :D
Mittwoch, 27. Januar 2010
Maria Magdalena war in Wirklichkeit eine Hure nicht eine Heilige!
“Befasse dich nicht mit der Dunkelheit in der Welt, sondern verbanne die Dunkeheit, die in dir ist. Denn sie wird dich binden und zerstören, wenn du sie nicht ausstößt”
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About
Welche politische und kulturelle Macht haben Produkte?
Google ist doch jetzt schon historisch relevant, oder etwa nicht?Welche Rolle spielt das Internet in unserer Kultur historisch gesehen?
Wird Produktgeschichte wird zunehmend Spiegel unserer Gesellschaft?
„Medien führen zu einer Kollektivierung genauso wie zu einer Individualisierung ihrer Nutzung“
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Philosophie,
Politik,
Produktkommunikation
Festlegung
Es ist krass, wenn es ein Mensch unbewusst schafft, dass man sich aus freien Stücken dazu entscheidet sich festzulegen, obwohl man alles dagegen tut sich nie festzulegen.Ist das Liebe?
Ein Stück seiner geliebten Freiheit, das "Vielleicht" oder das "Jein" aufzugeben?
Vielleicht ist es das.
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About
Diese Burkageschichte...
...ist eine wirklich schwer Frage. Ich kann sie mir wirklich nicht beantworten und auch keine Meinung bilden.Tragen diese Frauen sie freiwillig, weil sie damit aus Überzeugung ihren Glauben vertreten?
Werden sie wirklich von ihren Männer, ihrer Kultur, ihrer Religion dazu gezwungen?
Wenn ja, ist es doch gut dass Frankreich ein Zeichen für die Rechte der Frauen setzt.
Wenn nicht, ist es als absolute Beschneidung der persönlichen Freiheit anzusehen. So oder so, es wird einfach kein Schuh draus. Nichts ist richtig und nichts ist falsch.
Im Koran steht jedenfalls nichts davon, das Frauen sich ganzkörperbedecken sollen, sie sollen lediglich ihre Scham bedecken, was dazu gehört, ist also Auslegungssache.
Wirklich ein schweres Thema.
Was meint ihr dazu? Würde mich echt mal interessieren.
Man kann sich als westliches Girli, mit den größten sexuellen Freiheiten, mit den größten Freiheiten sein Selbst zu konstruieren, aber auch wirklich gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen muss. Die Frage nach dem, was man heute anzieht, stellt sich jedenfalls nicht. Die Frage nach dem, in welche Rolle man heute schlüpft auch nicht. Vielleicht auch eine Erleichterung? Man ist einfach festgelegt auf "Frau-sein". Wie, interessiert in dem Ding names Burka einfach nicht. Es abstrahiert die individuelle Frau auf ein Substrat, ein Ding, ein Objekt, erst wenn sie spricht, wird sie wieder zum Individuum.
Vielfältigkeit und Verwandlungsbedürfnis, dass meiner Meinung nach in uns Frauen stark verankert ist, wird komplett unterdrückt. Man ist ein Nichts. Und dennoch hat diese Askese, mit der Nähe zu Gott zu tun. Den Möglichkeiten zu entsagen, hat eben auch viel mit Freiheit zu tun, löst ebenfalls Glücksgefühle in uns aus.
Ach verdammt. Man dreht sich im Kreis. Das Gesetz ist jedenfalls der falsche Weg, denken ich und meine Mädchen.
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Politik
Das Männergetränk schlechthin.




Schon meine ganzes Leben lang frage ich mich ab und an, warum bestimmte Männer so krass auf Mezzomix stehen. Eine Frage, die sich wohl nicht klären wird.
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Kurios,
Produktkommunikation
Dienstag, 26. Januar 2010
Produktkommunikation vom Feinsten - auf Platz drei der teuersten Marken der Welt
1. Logo im Wandel
Einfühlung wird zu Abstraktion. Abstraktion als Weltsprache. Vereinfachung als Versinnbildlichung von Halt, Sicherheit.
Alternatives Logo/Assoziation zur Toleranz, Vielfältigkeit, der Hoffnung und Sehnsucht. Internationale Friedensbewegung -Slogan: Think different. Sich absetzen von der Masse. Apple ist zunächst ein alternatives Außenseiterprodukt.

Einfühlung wird zu Abstraktion. Abstraktion als Weltsprache. Vereinfachung als Versinnbildlichung von Halt, Sicherheit.
Alternatives Logo/Assoziation zur Toleranz, Vielfältigkeit, der Hoffnung und Sehnsucht. Internationale Friedensbewegung -Slogan: Think different. Sich absetzen von der Masse. Apple ist zunächst ein alternatives Außenseiterprodukt.
Das Logo wird vereinfacht. Die eigenschaft der Farbenvielfalt bleibt in seinen Werbespots teilweise erhalten.
Das Applelogo verliert mit der schwarzen Farbigkeit nochmehr seiner Aggressivität. Es wird weicher, wird massenkompatibler in metallischem Technikgrau. Transparenz als positive Eigenschaft eines Unternehmens.2. Produktkommunikation im Wandel. Von der klassischen Anzeige zur Medialisierung der Produkte in Werbespots.
Eine klassische Anzeige. Gewohnt viele Informationen.
In den Anzeigen zeigt sich das Abnehmen der Schrift zugunsten des Bildes.Erste Testimonials. Kevin Costner.
3. Design im Wandel hin zur Vermenschlichung der Produkte

Anstatt "Form follows function", wie noch im Bauhaus, heißt es jetzt "Form follows Emotion". Man könnte dies umformulieren zu das Produkt folgt nicht mehr seinem Grundnutzen, sondern seinem Zusatznutzen, weil dieser zur Kaufentscheidung führt.
Erweiterung der Produktfamilie

Noch mehr Infos zur Geschichte von Apple kurz und knapp hier: http://www.mac-history.de/apple-history-tv
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Produktkommunikation
Botticelli-Hype



Überall ist derzeit Boticelli am Start, vermutlich auch wegen der Ausstellung im Städel in Frankfurt. Wer also Zeit hat, sollte die bemerkenswerte Ausstellung, die es in diesem Ausmaß noch in Deutschland zu sehen gab, bis zum 28.2. besuchen. Wer keine Zeit hat, kann sich Donnerstag abend for free in der Gemäldegalerie Berlin mit Botticelli betören oder wenigstens die Doku auf Arte gucken.Obwohl abgedroschen und in jeder zweiten Wohnung von Möchtegernkunsthistorikern zu finden, zurecht auch von der Unschuld geliebt.
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Art,
Berlin,
Exhibition
Hier, meine Katze!
Wir tragen neuerdings unsere Liebe zu Katzen auf dem T-Shirt. Auch ich hab mir vor zwei Wochen zwei superheiße Mietzenshirts bestellt und gestern dieses Bild entdeckt. Hehe, das ist definitiv ein Trend, der mir gefällt. Miau.Katzen sind die wahren Hundetiere.
Das Eis schmilzt.

Es gibt nichts Besseres als mit dem besten Freund nachts auf der Coutch zu sitzen und endlos Eiskunstlauf zu gucken, sich zu amüsieren über die megageschmacklosen Kostüme der Russen, die jedoch technisch unschlagbar waren, sodass uns beim Zusehen der Atem stockte. Boah! Krass! Haste das Gesehen? Was treibt allerdings Männer dazu Eiskunstzulaufen? Egal, es hindert mich jedenfalls nicht daran den megaheißen Stephane Lambiel anzuschmachten, der sich auch als Model ganz gut macht. Hat außerdem für die Schweiz silber geholt, der Gute.
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Kurios
Montag, 25. Januar 2010
David Bösch inszeniert "Das goldene Vlies" von Grillparzer im Deutschen Theater


Ein starker Jason.Eine stärker werdende Medea.
Ein großartiges Bühnenbild, erinnernd an Isa Genzken.
Ein beeindruckender Gesangserzähler mit E-Gitarre. (der auch 'ne Band hat die Lado Youngler heißt)
Ein abruptes Ende.
Treffend rezensiert hier:
"Bösch zeigt in „Medea“ eine Paarbeziehung in der Krise, nicht den Clash der Kulturen, auf den in Grillparzer-Deutungen gern abgehoben wird. Das Korinther Exil von Jason und Medea, eine weiß verstaubte Trümmerlandschaft mit Schrottmobiliar und Rehfiguren (Bühne: Patrick Bannwart), ein Bambiland für Asylsuchende, ist auch der äußere, durchaus bildstarke Spiegel der ruinierten Leidenschaft. Die Liebe ist schon zu Beginn gestorben: Sie hängt Wäsche auf, er wütet."
Mit Katrin Wichmann (Medea), Alexander Khuon (Jason), Tino Mewes (Absyrtus), Sven Lehmann (Kreon)
Sonntag, 24. Januar 2010
Samstag, 23. Januar 2010
Freitag, 22. Januar 2010
Neues Thema: Geschichte und Theorie der Produktkommunikation
Gurskys "99 cent" Photographie scheint prädestiniert dafür zu sein, es auszudrucken und mit in die Prüfung zu nehmen. Auch Walter Benjamins Werk "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" bietet sich an, um Paralellen zu ziehen. Wie ich das ganze auf de historische Schiene bekomme ist mir noch unklar, aber mit Propaganda lässt bestimmt was machen.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Das Leben ist krass.
Dir wird schlecht, obwohl dir schon schlecht war.
Du betrachtest diese fremden Zahlen, die dir sagen, ob dein Leben funktioniert.
Du bemerkst, du kannst nichts tun, bist ohnmächtig und dir wird noch schlechter.
Woher verdammt nochmal nehmen, wenn nicht stehlen?
Du siehst dich als Versager, als Verlierer des Lebens und des Schiksals,
Betrachtest diese wortlosen Zahlen noch einmal und erkennst,
dass es so nicht funktionieren kann.
Du siehst keinen Ausweg und dir wird immer schlechter.
Jemanden um Hilfe fragen, kannst du nicht, willst du nicht.
Es alleine bewältigen schaffst du nicht.
Was nun?
Du öffnest den nächsten Brief und schreist vor Glück in die eiskalte Nacht Berlins.
Das Leben ist krass.
(In diesem Moment fühlte ich mich, wie in der Trumanshow, Verstehen Sie Spass? und oder Wetten dass? Wer wird Millionär? Einfach alles zusammen! So konstruiert, filmisch, unglaublich, unfassbar und doch real. Ich denke an Tonis Worte von gestern: Das Leben wettet, du schaffst es nicht, dass du glücklich wirst, und ab heute halte ich dagegen! Aber sowas von! F* dich Schicksal! Ab heute nehm ich mein Leben selbst in die Hand! Und es könnte keinen besseren Moment im Leben geben, als diesen, das endlich wieder zu begreifen!
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Der letzte Tango in Paris

Definitiv einer der wenigen Filme, die das Potential haben, sie mehrmals zu sehen. Bernardo Bertoluccis Skandalfilm wird sich nie erschöpfen. Eine Portion Francis Bacon gabs neben gratis dazu. Jetzt definitiv einer meiner Lieblingsfilme neben Breaking the Waves, weil einfach soviel Wahrheit über die Liebe und das Leben drin steckt und sich das Medium einfach nur zu gut versteckt. ;-)
Und verdammt nochmal, wie heiß war eigentlich Marlon Brando in seinen jungen Jahren?
Mittwoch, 20. Januar 2010
Einen Strich ziehen.
Ich liebe Ausrufezeichen!Fragezeichen halten mich am Leben.
Ein Leben ohne Punkt und Komma.
Punkte setzen fällt mir schwer. Sie beenden Sachen, machen sie absolut, schließen den Zweifel aus.
Nicht gesetzte Kommas stiften Verwirrung, führen zum Chaos – darin lebe ich.
Ich ziehe Striche, nicht unter Dinge, sondern zwischen Gedanken.
Gedankenstriche sind der Fehler, der eigentlich keiner ist.
Nachschlagen geht nicht.
Wie ist es eine andere zu küssen? -frage ich dich.Wie ist es einen Strich darunter zu ziehen? - frage ich dich.
Wie ist es glücklich zu sein? - frage ich dich.
Wie ist es zu lieben? -frage ich mich.
Er sagt: Es gibt Menschen, die können das nicht.
Er sagt: Es gibt Menschen, die liebten bisher nur sich selbst.
Aber wie ist es Jemanden zu lieben?
Würde man tatsächlich für ihn sterben wollen?
Würde man sich selbst opfern?
Führt diese totale Selbstaufgabe nicht zu einen totalen Ungleichgewicht?
Ist es nicht eher das Gleichgewicht zweier Egoisten, welches Glück bedeutet?
Ich weiß es einfach nicht und nachschlagen geht nicht.
Dienstag, 19. Januar 2010
Wu Tang vs The Beatles
Mit Jaara fühlen im Kunsthof.

Ja, wer suchet, der findet - und das funktioniert dank Analogsoul jetzt auch in Jena. Gefunden wurde ein kleine Perle der Akkustikmusik aus dem geliebten Leipzig - Jaara. Und ja, Live-Akkusikgeschichten sind in Jena Mangelware, wenn man nicht auf laute Indie-Rockgeschichten in der Rose abfährt. Seitdem das GleisZwei dicht ist, erstrecht, wer vedammt bedient jetzt die Alternativwünsche der Jenaer? Wer kümmert sich um die nach guter Musik lächzenden Herzen? Ich war jedenfalls sehr überrascht, wie warm und gemütlich es bei etlichen Minusgraden im keinen Kunsthof nahe der Zwätzengasse werden kann. Der Raum war angenehm gefüllt von überwiegend Freunden und Bekannten. Die Ohren gespitzt, für Kerstin an der Gitarre und deutsche Texte, die trotz ihrer verschlüsselten Romantik und speziellen Melancholie keinstenfalls kitschig wirkten, sondern mich einige Male eiskalt und doch herzerwärmend erwischten: beim denken, beim fühlen, beim leben, beim hoffen, und dank hauseigenem Humor auch beim schmunzeln. Die Stimme von Fabian ist einmalig, das ist mal Fakt, das hatte ich auch schon beim ersten Mal über Myspace bemerkt. Allerdings können sich solche Geschichten live IMMER tausendmal besser entfalten und so war es dann auch mit Jaara. Die Musik wurde fühlbar, spielte sich als Performanz ab, hatte eine Aura, die von den Künstlern selbst erzeugt wurde, die in den professionellen Aufnahmen, zuhause von dir selbst erzeugt werden muss, gefüllt durch deine eigenen Gefühlswelten. Aber auch das funktioniert mit Jaara bestens. Deshalb habe ich mir auch eine CD für zuhause mitgenommen, um sie meinem MacBaby sofort als Betthupferl vorzusetzen. Dieses singt seitdem von Monstern, Prinzessinnen und vorallem vom Meer und von DIR. Ich mag Jaara!
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Heimatgeschichten,
Musik
Kalte Füsse.
Niemand hält dieses unangenehme Gefühl aus.
Am besten wärmen sich meine Füsse deshalb an dir.
Deine Füsse wären immer warm, da bin ich mir sicher.
Aber wo bist du?
Warme selbstgestrickte Socken sind auch nicht schlecht,
ersetzen können sie Dich allerdings nicht.
Montag, 18. Januar 2010
FUCK! FUCK! FUCK! FUCK!
„Ein weiser Mensch lässt die Vergangenheit jeden Augenblick los und geht wie neugeboren in die Zukunft. Für ihn ist die Gegenwart eine ständige Transformation…“
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Samstag, 16. Januar 2010
Nicht mehr aus dem Kopf... - Chiharu Shiota











...bekomme ich seit Wochen die Arbeit von Chiharu Shiota.Widerkehrende Elemente sind die Wolle, mit der sie verscheidene Dinge oder Räume spinnennetzartig einwebt, wie zum Beispiel Krankenhausbetten, Flügel, andere Musikinstrumente, weiße Brautkleider oder Schuhe und vorallem Fenster, die sie zu collageartigen Bildern oder an Babel erinnernde Türme zusammensetzt. In ihren früher Werken schockierte sie außerdem mit krassen Aktionen, die zu schreien scheinen und erinnert mich dabei in ihrer Brutalität an Herrman Nitsch und die Wiener Aktionisten, während ihre späteren Werke eher beunruhigende Stille vermitteln und in ihrer Materialästetik an Konzepte von Jannis Kounellis und Anselm Kiefer erinnert.
Die vielen Fenster, durch die man hindurchsehen kann, haben weder Ein- noch Ausgang, sodass man weder von innen zur "Wahrheit" vordringen kann, weder von außen zu ihr nach Innen gelangen kann. Man ist eingesperrt, in seinem Körper, in seinem Denken, zwischen den physikalischen Gesetzen dieser Erde. Man kann sie durch die Scheiben erahnen, aber fühlbar wird sie nicht, weil der Körper seine Grenzen nicht überschreiten kann. Traditionelle Vanitassymbolik ersetzt die Künstlerin durch eine völlig neue, stark personalisierte, jedoch sofort und für jeden relativ leicht fühlbare Metaphorik. Der Mensch ist verletzlich, vergänglich, begrenzt und leidet.
Wunderschön.
Weitere Infos und Bilder hier.
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